Das Wesentliche ist verdeckt

Das Wesentliche ist verdeckt

Das Wesentliche ist verdeckt

Bildquelle: Alexander Hafemann, unsplash.com

Es war Sigmund Freud, der glaubte: Der grösste Teil des menschlichen Handelns geschieht unbewusst. Auf das Bild des Eisberges übertragen: Der sichtbare Teil über der Wasseroberfläche ist das, was wir beim Gegenüber sehen und hören können. Der grössere, unsichtbare Teil versteckt sich unter der Wasseroberfläche.

Das Eisbergmodell lässt sich auch auf die Kommunikation übertragen:

Der sichtbare, bewusste Teil eines Gespräches ist die Sachebene: was wir sagen und worüber wir sprechen.
Der unsichtbare, unbewusste Teil ist die Beziehungsebene: wie wir etwas sagen.

 

In anderen Worten: Wir können unsere Gespräche, Worte mit Bewusstsein wählen. Nicht bewusst wählen können wir hingegen unsere Gestik, Mimik und die Lage der Stimme – ausser wir sind exzellente Schauspielerinnen und Schauspieler (was die meisten von uns nicht sind).

 

Beispiele:

Wenn ich im Bewerbungsgespräch eine Absage erhalte, bin ich enttäuscht, denn ich hatte grosse Hoffnung auf den Job. Die Mimik wird mich verraten.

Wenn im Streitgespräch mit einem Kollegen ein alter Konflikt hochkommt, den ich stets verdrängt hatte, wird mich meine Stimme verraten. Wenn ich für einen bestimmte Auftrag gebrieft werde und ich mit diesem Thema in der Vergangenheit schlechte Erfahrungen hatte, wird mich meine Gestik verraten.

Auch tierische Instinkte und niedere Triebe werden mich verraten und an das Unbewusste im Gegenüber appellieren. Wie wir wahrgenommen werden und wie wir andere wahrnehmen, entscheidet die Beziehungsebene.

Wenn mich eine wertschätzende Person kritisiert, kann ich die Kritik einfacher annehmen. Denn die Beziehung zwischen uns ist für mich stimmig. Wenn mich hingegen eine Person kritisiert, die weder wertschätzend noch konstruktiv ist oder die ich einfach nicht mag, kann ich die Kritik nicht gut annehmen, weil die Beziehungsebene gestört ist.

Tipp: Vergessen wir nicht: die Gründe für Angst, Ablehnung, Überzeugung oder Begeisterung sind meistens verdeckt. Wie der unsichtbare Teil des Eisbergs.

 

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Woran Beziehungen scheitern

Woran Beziehungen scheitern

Woran Beziehungen scheitern

Bildquelle: stillness inmotion, unsplash.com

Paul Watzlawick war Kommunikationswissenschaftler. Mit anderen Forschern hat er die fünf Axiome aufgestellt: Woran zwischenmenschliche Kommunikation vor allem in Beziehungen scheitert.

Das sind die fünf Axiome:

  1. Man kann nicht nicht kommunizieren
  2. Es gibt immer Beziehungs- und Inhaltsaspekt
  3. Es gibt immer Ursache und Wirkung
  4. Kommunikation wird von analogen und digitalen Modalitäten bedient
  5. Kommunikation ist symmetrisch oder komplementär

 

Was heisst das? Schauen wir mal anhand dieser Dialoge zwischen Kundenberater A und Kunde B:

  1. Man kann nicht nicht kommunizieren
     
    A: «Guten Morgen Herr Kunde. Wie geht es Ihnen?»
    B: Sagt nichts. Starrt vor sich hin.
    A: «Ich möchte Sie nicht belästigen. Sagen Sie mir, ob ich ungelegen komme? Ich wollte nachfragen, ob Sie zufrieden sind mit dem Verlauf des Projektes.»
    B: Sagt nichts. Starrt vor sich hin.

B sagt nichts. Und doch sagt er etwas. Irgendetwas ist vorgefallen. Auch wenn B nichts sagt, sagt er etwas. Man kann nicht nicht kommunzieren.

Bildquelle: sebastiaan, Unsplash.com

2. Es gibt immer Beziehungs- und Inhaltsaspekt  

A: «Wie geht es Ihnen, Herr Kunde?»
B: «Sie sind der schlechteste Kundenberater, der mir je über den Weg gelaufen ist!»
A: «Das klingt nicht gut. Können wir darüber sprechen: Was ist es, was Sie unzufrieden macht?»
B: «Sie sind der grösste Vollidiot, den diese Welt gesehen hat.»

B sagt etwas in einer sehr verletzenden, unangebrachten Art. Die Beziehungsebene entspricht nicht dem Inhaltsaspekt.

Bildquelle: muhmed-el-bank, Unsplash.com

3. Es gibt immer Ursache und Wirkung

B: «Sie sind so was von einem schlechten Kundenberater, Sie nerven einfach nur.»
A: «Sie kritisieren mich nur, ohne konkret zu sein. Sie nerven einfach nur.»

Ist A genervt, weil B ihn kritisiert? Oder kritisiert B, weil A genervt ist? Was war zuerst: Huhn oder Ei?

Bildquelle: muhmed-el-bank, Unsplash.com

4. Kommunikation wird von analogen und digitalen Modalitäten bedient

A: «Was ist es, was Sie unzufrieden macht?», dabei rollt A mit den Augen und die Tonalität ist genervt.
B: «Das Sie nett und unfähig sind.», B lächelt süffisant.

Wenn die verbale (digital) und nonverbale (analog) Ebene nicht übereinstimmt, reden wir aneinander vorbei.

Bildquelle: artem-page, Unsplash.com

5. Kommunikation ist symmetrisch oder komplementär

B: «Sie sind der grösste Vollidiot, den diese Welt gesehen hat.»
A: «Können wir darüber reden, ich möchte wissen, was genau ist in Ihren Augen nicht gut?»
B: «Da gibt es nichts zu besprechen. Ich bin der Kunde und Sie haben auszuführen, was ich Ihnen sage.»

Die Beziehung ist in diesem Fall nicht gleichwertig (symmetrisch), es findet keine Kommunikation auf Augenhöhe statt.

Bildquelle: guillaume-de-germain, Unsplash.com

Fazit: Achtsamkeit in der Kommunikation gelingt, wenn wir uns den Gesetzmässigkeiten bewusst sind. Lesen Sie dazu auch «Achtsamkeit in der Kommunikation»

Oder in den Worten von Eugen Drewermann: «Um das Herz eines Menschen zu treffen, genügt oft ein einziges Wort.»
Halten wir Sorge zu Beziehungen.

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Wie Sie sich frei machen für Stories

Wie Sie sich frei machen für Stories

Wie Sie sich frei machen für Stories

Bildquelle: Markus Spiske, unsplash.com

Gute Ideen für Stories schüttelt man nicht einfach so aus dem Ärmel. Ein wichtiges Werkzeug, um guten Stories auf die Spur zu kommen, sind Gespräche und Erlebnisse mit den unterschiedlichen Zielgruppen. Dazu notwendig sind folgende Fähigkeiten:

  • sich einlassen
  • zuhören

 

Dazu braucht es vor allem diesen ersten Schritt: Platz im Kopf! Etwas, woran es uns oft fehlt. Weil unser Geist an der Grenze ist: der Kapazitäten. Zu viel schwirrt ständig im Kopf herum, beansprucht unsere Aufmerksamkeit.

Bildquelle: Kelly Sikkema, Unsplash.com

Ein paar Tipps aus unserer Tätigkeit, die helfen, sich auf Gespräche einzulassen und still zu sein:

  • Vor wichtigen Gesprächen ziehen wir uns zurück und erholen uns: in der Stille eines leeren Büros, im ruhigen Zuhause, im grünen Wald, am blauen See, am rauschenden Fluss, usw.
  • Wir merken uns nicht alles, lieber schreiben wir auf: Gedanken, Ideen, Überlegungen, Tipps, Tasks, Todos, usw.
  • Wir grübeln nur kurz, dann schreiben wir wieder auf: Ängste, Befürchtungen, Probleme, usw.
  • Wir notieren übrigens auch Lob, Freudiges, Rückmeldungen von Kund*Innen und Partner*Innen: lesen Sie dazu «Wie Sie in herausfordernden Zeiten optimistischer durchs Leben gehen» 

Selbstverständlich geht dies alles einher mit den üblichen Analysen (worauf wir hier nicht näher eingehen):
des Unternehmens, der Zielgruppen, der Kommunikation, der Herausforderungen, Probleme, Chancen und Vorteile (SWOT), usw. 

Machen Sie sich frei!

 

 

 

Ancilla Schmidhauser

Bildquelle: Impact Consulting

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Mein Leben in sechs Worten

Mein Leben in sechs Worten

Mein Leben in sechs Worten

Bildquelle: Janko Ferlic, unsplash.com

Müssen Sie schlucken? Ich muss nach wie vor schlucken, auch wenn ich dieses Beispiel schon hundertfach in meinen Trainings und Schulungen gebracht habe. Sechs Worte, eine Tragödie.

Man sagt, dass es Ernest Hemingway war, der mit Schriftstellerkollegen gewettet hatte, er könne einen Roman in nur sechs Worten schreiben. Er gewann die Wette. Mit diesen Worten. Geschrieben auf eine Serviette. Ob die Geschichte wahr ist, weiss ich nicht.

Wer Wichtiges zu sagen hat, sagt es kurz

Bildquelle: Daniel Cheung, Unsplash.com

Da die Zeit verfliegt und ich wieder ein Jahr älter werde, möchte ich dies ausprobieren. Gelingt es mir, mein Leben in sechs Worte zu fassen?

Beispiele gesammelt von Larry Smith:

«Ich repariere Toiletten, werde scheisse bezahlt.» – ein Klempner.

«Ich hatte mir das anders vorgestellt.» ein Friseur.

«Nach dem Abschluss Kind mit Heroinsüchtigen.» eine Frau.

«Es ist bequem, unmündig zu sein.» eine andere Frau.

 

Ancilla und ihre Sechs-Worte-Stories

«Mitten im Leben, inmitten von Geschichten»

«Megametropole, Dorf, Stadt- und wie weiter?»

«Das Schweizer Schlitzauge mit dualem Heimatgefühl»

«Mit der Story in die Story.»

«Gamechanger mit Passion für wandelnde Menschen»

 

Jetzt Sie!
Versuchen Sie es mal, ohne um den heissen Brei herumzureden, ohne Mega-Schachtel-Sätze und Nichts-Aussagen: Wie lautet Ihre Sechs-Worte-Geschichte? Schreiben Sie auf und schicken Sie uns Ihre Sechs-Worte-Geschichte zu. Wir möchten Sie gerne anonym hier publizieren. DANKE!

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Wie Sie ins Storylistening kommen

Wie Sie ins Storylistening kommen

Wie Sie ins Storylistening kommen

Bildquelle: Franco-Antonio Giovanella, Unsplash.com

Sie sind nicht unbedingt der Typ für Netzwerkveranstaltungen? Lieber halten Sie sich im Hintergrund, und am liebsten wäre Ihnen, möglichst nichts sagen zu müssen?

Kein Problem! In diesem Beitrag zeige ich Ihnen auf, wie Sie entspannt an Netzwerkveranstaltungen gehen und wie Sie die Rede- und Präsentierfreude von anderen gut für sich nutzen können.

Das Geheimnis: Let them shine!

Bildquelle: Amy Shamblen, Unsplash.com

Quasselstrippen sind den meisten Menschen zuwider. Wie grausam, Zeit mit Menschen zu verbringen, die keinerlei Interesse an einem zu haben scheinen – weil sie ständig von sich reden.

Lassen Sie uns die Perspektive umkehren: Lassen wir diese Menschen sprechen und erzählen.

Und kurbeln wir das Ganze auch noch gezielt an: mit Fragen!

 

Fragen, Fragen über Fragen

Bildquelle: Mikel Parera, Unsplash.com

Ganz einfach:

  • Stellen Sie offene Fragen (das sind Fragen, die man nicht mit Ja oder Nein beantworten kann)
  • Sowie Fragen, die man und frau jederzeit und ohne irgendwelches Spezialwissen beantworten kann.
  • Und dann Fragen, die sich um den Gesprächspartner*In drehen.

 

Beispiele für Fragen:

  • Was war für Sie ein bewegender Moment in Ihrem Leben?
  • Wenn Sie die Zeit zurückdrehen können: Was würden Sie anders machen?
  • Was waren Schreckmomente?
  • Was sind wunderschöne Erinnerungen?
  • Denken Sie, dass es ein Leben nach dem Tod gibt?
  • Was meinen Sie, gibt es Leben ausserhalb der Erde?
  • Was möchten Sie vor Ihrem Leben unbedingt noch machen?
  • Wer hat Sie am meisten geprägt?
  • Wohin möchten Sie unbedingt noch reisen?
  • Was erforderte am meisten Mut?
  • Wovor fürchten Sie sich am Meisten?
  • Was ist Ihr grösster Wunsch?
  • Wenn Sie 3 Wünsche frei hätten, was würden Sie sich wünschen?
  • Was möchten Sie in Ihrem Leben ändern?
  • ….

 

Lassen Sie sich ein

Bildquelle: Kyle Smith, Unsplash.com

Wichtig: Lassen Sie sich ein auf das Gespräch. Spielen Sie nicht gelangweilt am (Wein) Glas rum. Ihre Körpersprache darf nicht unverhohlen ausdrücken, dass Sie jetzt tausend Mal lieber am Golf spielen wären.

Schenken Sie die Aufmerksamkeit und hören Sie auch zu. Sie werden unglaublich viel erfahren und lernen. Und: Man wird sich an Sie erinnern. Denn in Erinnerung bleibt, wer wirklich zuhören kann.

 

Storytelling mit Ancilla Schmidhauser

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