Stories in Wort und passendem Bild

Stories in Wort und passendem Bild

Save the date: am 24. April 2019 gibt es wieder die Gelegenheit, die Kombination aus passender Story und der dazugehörigen Visualisierung in einem Tages-Workshop in Zürich selbst zu erarbeiten.

Wir werden wieder ein volles Programm haben, das vollgepackt ist und Spass macht. Sie werden dabei folgendes lernen:

  • wie Storytelling funktioniert und welche Potentiale es Ihnen eröffnet
  • was die Quellen für Ihre Stories sind und wie sich eine Story aufbaut
  • welche Arten von Stories für Sie wichtig sind
  • die Grundzüge der Visualisierung
  • das Gestalten von Landschaften
  • das Erbauen Ihrer eigenen Story für einen konkreten Präsentationseinsatz und die passende Visualisierung dazu

Mit einem solchen Auftritt rechnet niemand. Sie werden Ihr Publikum für sich einnehmen, überzeugen und einen bleibenden Eindruck hinterlassen.

Kompakte Vermittlung von Wissen, Anwendungsbezogen, in Kleingruppen, locker und mit viel Spass.

Weitere Details und Anmeldung hier.

Story des Monats: Brauche ich eine Versicherung?

Story des Monats: Brauche ich eine Versicherung?

Gehören Sie zu den Menschen, die sich fragen, ob diese oder jene Versicherung wirklich notwendig ist? Oder finden Sie, dass Versicherungen alles andere als sexy sind?

In einer Story vermitteln, warum ein Produkt einen Nutzen stiften kann und dabei einen Unternehmenswert transportieren, das ist hier gelungen. Thai Life Insurance hat eine ganze Reihe von solchen Stories entwickelt, die auf emotionale Art zeigen, warum man bei einer Versicherung nicht zwei Mal überlegen sollte.

Der taubstumme, allein erziehende Vater wirkt im Verborgenen und setzt sich selbstlos für seine Tochter ein. Für seinen Einsatz erhält er jedoch nicht mal die Anerkennung seines eigenen Kindes. Und dann passiert eines Tages das, was sich keine Familie wünscht. Und zeigt auf, was im Leben wirklich zählt: Liebe. Das ist die Botschaft in der Story, und die überdauert alles. Die Botschaft kommt an. Mehr als 6,4 Millionen Views generierte das Video auf Youtube.  

Thai Life Insurance hat einige positive und mutmachende Stories entwickelt. Es wird nicht mit der Angst vor der Zukunft geworben, sondern mit einer positiven Aussage: “jeden Tag passieren in Thailand gute Dinge”. Auf diese Art und Weise fühlen wir uns angeregt, darüber nachzudenken, was im Leben wirklich relevant ist. Und dass jedes Leben bedeutsam und versicherungs- äh schützenswert ist.

Mir gefällt es. Und Ihnen?
Würden Sie die Versicherung abschliessen?

Lassen Sie mich Ihre Meinung wissen.

Mit Female Business Seminars zu einzigartigen Stories

Mit Female Business Seminars zu einzigartigen Stories

Frauen liegen Dr. Karin Jeker Weber am Herzen. 2014 gründetete die engagierte Unternehmerin und Marketingdozentin Female Business Seminars: Spezifisch für beruflich engagierte Frauen werden Weiterbildungs- und Netzwerkveranstaltungen konzipiert, die darauf abzielen, die persönliche Entwicklung und beruflichen Möglichkeiten von Frauen zu stärken.

Für mehr Diversität an Talenten in der Schweizer Wirtschaft

Angesprochen werden Frauen , die ihre berufliche Entwicklung eigenverantwortlich in ihre Hände nehmen und viel erreichen wollen im Leben. Zusammen mit verschiedenen Trainer wird jedes Jahr ein spannendes und fachlich fundiertes Seminarangebot geboten. Durch dieses Angebot und den kontinuierlichen Dialog mit der Schweizer Wirtschaft leisten die FBS einen wichtigen Beitrag für mehr Diversität an Talenten in der Schweizer Wirtschaft und setzen sich für eine gendergerechte tolerante Unternehmenskultur ein.

Business Storytelling – Wie Geschichten Ihre Kommunikation einzigartig machen

Bereits zum zweiten Mal wird das Thema Business Storytelling angeboten. Wie können wir die Positionierung unseres Unternehmens emotional überzeugend aufgleisen, damit Kunden an unsere Leistungen glauben? Dieses Seminar führt Sie Schritt für Schritt an den Einsatz von Geschichten in Ihrer Kommunikation heran. Der Ganztages-Workshop mit Expertin für Business Storytelling Ancilla Schmidhauser findet am 12. April 2019 statt. Details.

Weitere Seminar- und Eventangebote von Female Business Seminars finden Sie hier.

Story des Monats: Wie erzähle ich die Story meiner Abteilung?

Story des Monats: Wie erzähle ich die Story meiner Abteilung?

Simon Sinek hat die Thematik vor einigen Jahren wirksam in die Köpfe einiger Menschen zurückgebracht: THE WHY oder die Passion. Er zeigte auf, dass viele Unternehmen und Organisationen darüber kommunizieren:

  • was sie tun
  • wie sie es tun

Worüber nicht gesprochen wird

Er zeigte auf, das viele nie oder selten darüber sprechen, warum sie etwas tun. Über die Passion zu sprechen ist eine Möglichkeit, sich in der Kommunikation abzuheben. Wer spricht über die Passion? Oder anders gefragt: Wer hat heute Passion für das, was sie oder er tut? Welche Unternehmen und Organisationen vermitteln glaubwürdig eine Passion für das, was sie tun? Apple ist ein Beispiel: über Leidenschaft sprechen und Kundinnen und Kunden gewinnen. 

Braucht es Passion?

Ich bin der Meinung, dass Passion die Basis für Erfolg bildet. Was ich mit Leidenschaft tue, mache ich (in der Regel – es gibt sicherlich Ausnahmen) gut. Passion steckt an, lädt Menschen ein, sich mit den Werten einer Marke zu verbinden/zu identifizieren. Menschen mögen lieber Produkte und Dienstleistungen, die mit Passion (von Menschen) erschaffen, geleistet werden.

Beyer Chronometrie – Leidenschaft für Uhren und Schmuck

Das Familienunternehmen mit seinen Räumlichkeiten an der Bahnhofstrasse existiert seit 1760 und wird heute in 8. Generation von René Beyer geleitet. Bei Beyer Chronometrie stösst man auf Leidenschaft. Die Mitarbeitenden sprühen vor Leidenschaft, das lässt sich in den Beratungsgesprächen sofort feststellen. Erfahrungen, Wissen und Empathie für die Menschen sind spürbar. Die Art und Weise, wie die Schaufenster thematisch gestaltet werden, zeugt von Leidenschaft. René Beyer zu erleben, ihn über seine Passion referieren zu hören, das ist Leidenschaft pur. Auf Kundenveranstaltungen ist in jeder Minute Leidenschaft in Form des Engagements des Teams spürbar. Als sich einige Fachgeschäfte weigerten, meinen Wunsch Realität werden zu lassen, betrat ich das Ladengeschäft von Beyer Chronometrie.

Der Unterschied

Ich breitete meine «alten» Schmuckstücke aus. Aus den diversen Edelsteinen möchte ich etwas Neues gestalten lassen. Etwas, das zu mir passt und das ich mit Freude tragen kann. Die Goldschmiedin flippte erst mal aus: Sie war von meinem Wunsch und der Fülle der Steine begeistert! Schnell spürte ich: Hier lässt sich etwas machen. In den nächsten Tagen werde ich erste Vorschläge sehen und bin natürlich gespannt.

Passion – überall

Die Goldschmiedin erzählt eine Liebesgeschichte mit folgenden Protagonisten:

  • Kunde/Kundin und sein/ihr individuelles Schmuckstück
  • das Team der Goldschmiedinnen und -schmiede und Schmuck im allgemeinen

Deshalb werden nur hochwertige Materialien verwendet und individuelle Stücke gefertigt. Das Team ist hervorragend künstlerisch und handwerklich ausgebildet und firmiert die Schmuckstücke mit den eigenen Meistermarken, die eine lückenlose Rückverfolgbarkeit ermöglichen (eine Einzigartigkeit in der Branche).

Gelebte Werte

Die Geschichte, die erzählt wird, stimmt. Es sind gelebte Werte, keine behaupteten. Jede Kundin und jeder Kunde kann sich selbst davon ein Bild machen und die Werte erleben. Das ist die Basis für Vertrauen. Das Team der Goldschmiedinnen und Goldschmiede von Beyer Chronometrie hat ihre Passion auch in Kommunikationsmittel übersetzt. Eines möchte ich Ihnen hier zeigen. Ich finde, der Titel LIEBE würde ganz gut passen.

Beyer Chronometrie

Danke an Karin Hartmeier, Marketing – Verantwortliche PR & Sponsoring, Beyer Chronometrie
Foto: Danke an Beyer Chronometrie

Haben Lügen kurze Beine? Die Wahrheit über Storytelling

Haben Lügen kurze Beine? Die Wahrheit über Storytelling

Lügen haben kurze Beine. Kennen Sie diesen Spruch?

Ich hab ihn als Kind oft gehört. Lügen lohne sich nicht. Was mich in meiner kindlichen und jugendlichen Not jedoch nicht immer davon abhielt, doch zu lügen. Wenn ich mich zurückerinnere: Es ging nicht immer anders. Beispielsweise kam ich zu spät zum Essen, weil ich auf dem Nachhauseweg getrödelt hatte. Oder ich hatte ein blaues Auge, weil ich mich mit den Jungs geprügelt hatte (weil die dämliche Sprüche über meinen rothaarigen Kollegen gemacht hatten). Oder ich kam zu spät nach Hause, weil mich der Lehrer nachsitzen liess (weil er mich nicht verstehen wollte und dachte, ich sei frech). Es ging nicht immer, die Wahrheit zu erzählen. Weil ich es nicht besser konnte, log ich. Es waren Notlügen, mit denen ich mich vor unangenehmen Diskussionen und anderen Konsequenzen schützte. Vermeintlich. Denn das Gefühl beim Lügen war nie positiv. Es fühlte sich sonderbar-merkwürdig-unangenehm an.

Inflationäres STORYTELLING

Wenn wir den inflationären Gebrauch von STORYTELLING anschauen, frage ich mich manchmal: Wohin ist die Wahrheit entschwunden? Dürfen Organisationen und Unternehmen zur Not lügen? Ist eine Story einfach eine Story, egal ob sie unwahr ist oder nicht? Ist eine Geschichte nur dann eine gute Geschichte, wenn sie cool und kreativ ist, aber nicht wirklich wahr?

Nun, aus Erfahrung kann ich sagen, dass eine gute Story dann gut ist, wenn sie:

  • relevant ist für die Zielgruppe
  • glaubwürdig ist
  • Emotionen auslöst
  • eine Handlung aktiviert

Sind diese Kriterien erfüllt, bleibt eine Geschichte in den Köpfen und Herzen der Menschen hängen. Wenn sie dies tut, ist die Wahrscheinlich gross, dass sie auch weitererzählt (geteilt, geliked) wird.

Wahr oder unwahr?

Meine Kundinnen und Kunden fragen mich manchmal, ob die Geschichten, die wir gemeinsam erarbeiten, wahr sein müssen. Meine Empfehlung lautet immer: Ich würde glauwürdige Stories erzählen. Das hat einen einfachen Grund: Die Zeiten, in denen sich Organisationen mit tollen Stories verankern, die nicht glaubwürdig sind, sind vorbei. Kundinnen, Kunden, Konsumentinnen und Konsumenten, Mitarbeitende, Partner, die Bevölkerung und viele andere möchten das Echte, das Authentische. Und authentisch ist, was sich überprüfen lässt und der Wahrheit entspricht.

Lügen ist schwierig geworden

In unserer Welt, in der wir vieles selbst überprüfen, kommentieren, weitergeben, be-, und verurteilen sowie mit Konsequenzen abstrafen können, lohnt es sich langfristig nicht, Lügengeschichten aufzutischen. Auch dann, wenn ein früheres Management entschieden hat, eine Kampagne zu fahren, die nicht der Wahrheit entspricht – die negativen Konsequenzen tragen das nachfolgende Management, die Mitarbeitenden und die Kundschaft.

Werte – die Stütze für gute Stories

Glaubwürdige Geschichten im STORYTELLING basieren auf der Wahrheit. Sie haben ihre Berechtigung, weil sie sich auf Werte stützen, die in der Organisation gelebt werden. Sie entspringen den Menschen, die es wissen müssen: Kundinnen und Kunden, Mitarbeitende, Partner, usw. Diese Menschen sind die Quellen für starke und glaubwürdige Geschichten. Die Voraussetzung ist, dass das Management bereit ist, diese Menschen anzuhören, sie erzählen zu lassen – und dann mit dem Gesagten etwas anzufangen. Es braucht also Mut und die bewusste Entscheidung, hinzuhören.

Alles ist schon da

Es ist also nicht so, dass ein kreativer Kopf sich hinsetzt, sich das Hirn zerbricht und dann die tollen Geschichten erfindet. Glaubwürdige und starke Geschichten sind schon da. Sie brauchen aber gehört, gehoben, geformt und entsprechend den Zielgruppen, den Zielen und Stragegien im passenden Format in die richtigen Kanäle gegossen zu werden. Das ist STORYTELLING. Kreativität ist hilfreich, um aus dem Rohmaterial des Gehörten und Verstandenen etwas zu machen. Nicht jedoch, um ewas zu erfinden, was nicht ist.

Und somit komme ich zurück zu den Lügen: Ja, Lügen haben kurze Beine. Als erwachsener und ein bisschen gereifter Mensch weiss ich es heute besser. Die Wahrheit zu sagen, muss nicht unbedingt schmerzen. Die Wahrheit kann berühren und Emotionen auslösen. Sie kann inspirieren, Lernen und Innovationen ermöglichen und bei der richtigen Zielgruppe das Gewollte auslösen. Heute lüge ich nicht mehr. Irgendwann wurde mir klar, dass meine Eltern und meine Schwester wussten, wenn ich log. Sie haben es mich nur nicht immer wissen lassen.

Herzlichst: Ihre Ancilla Schmidhauser

Foto: Thanks to Jon Tyson on Unsplash

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