Die andere Seite einer Story

Die andere Seite einer Story

Die andere Seite einer Story

Bildquelle: Arthur Oleynik, unsplash.com

Jede Story hat unterschiedliche Seiten. Es gibt eine schöne und eine unschöne, eine fertige und eine unfertige, eine vollständige und eine unvollständige, eine berührende und eine abstossende Seite, usw.

Eine Story ist immer abhängig von denjenigen, die sie erzählen. Die einen bevorzugen diese eine Seite und lassen einen Teil weg, die anderen beleuchten eher die andere Seite und betonen die andere Seite nicht, die nächsten wiederum wählen eine bestimmte Tonalität und oder Wortwahl, während andere mit einer anderen Sprache und Betonung eine ganz andere Seite aufzeigen, usw.

 

Die C-Story hat wie jede Story auch viele unterschiedliche Seiten.

Bildquelle: Jackson Simmer, unsplash.com

Die C-Story

Die C-Story hat wie jede Story auch viele unterschiedliche Seiten. Wer die Massenmedien oder Mainstream-Medien seit März 2020 verfolgt, dem ist sicherlich schon längstens aufgefallen, dass nur die eine und deshalb hässliche Seite erzählt wird:

Anzahl Infektionen, Anzahl Tote, Gefährlichkeit von C, usw. Es werden keine Debatten, keine anderslautende Meinungen zugelassen, es darf nicht diskutiert und über die anderen Seiten der ganzen Geschichte gesprochen werden.

In meiner Arbeit weiss ich aus Erfahrung was geschieht, wenn die Unternehmens- oder die Kampagnenleitung die anderen Seiten einer Story nicht publik machen will und was geschieht, wenn sie gar krampfhaft unterdrückt wird.

 

Stories haben diverse Seiten

Stories haben ihre unterschiedlichen Seiten und sie gehören erzählt. Das gehört zum Prozess der Entwicklung und ist elementar für eine Demokratie (sonst wäre es keine Demokratie). Wer sie unterdrückt, stellt sich bewusst gegen den Prozess und die Demokratie.

Die Musikerin und Liedermacherin Yoki hat Worte gefunden, eine andere Seite der C-Story zu erzählen: in Form eines bewegendes Liedes.

 

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Warum wir glauben, miteinander zu reden, aber aneinander vorbei kommunizieren

Warum wir glauben, miteinander zu reden, aber aneinander vorbei kommunizieren

Warum wir glauben, miteinander zu reden, aber aneinander vorbeikommunizieren

Bildquelle: Hugo Jehanne, unsplash.com

«Gedacht heisst nicht immer gesagt.
Gesagt heisst nicht immer richtig gehört.
Gehört heisst nicht immer richtig verstanden.
Verstanden heisst nicht immer einverstanden.
Einverstanden heisst nicht immer angewendet.
Angewendet heisst noch lange nicht beibehalten.»

(*Konrad Lorenz)

Sie kennen diese Szene vom Mann am Steuer, der an der roten Ampel wartet und dem Kommentar seiner Frau, als die Ampel auf Grün wechselt?

 

Wenn nicht, hier in der Kurzform:

Mann fährt Auto. Ampel steht auf Rot. Mann bremst und wartet. Ampel wechselt auf Grün. Mann bemerkt dies nicht sofort. Frau sagt: «Es ist grün.» Mann gereizt: «Fahr ich oder fährst Du?»

Bildquelle: Jon Tyson, Unsplash.com

Das berühmte Beispiel von Friedemann Schulz von Thun erläutert das Kommunikationsquadrat:

Der Sender/die Senderin tut eine Nachricht kund. Dabei beinhaltet diese stets vier Elemente:

  • Sachinhalt: Worüber ich informiere
  • Appell: Was ich erreichen möchte
  • Beziehungshinweis: Wie ich zum Empfänger der Nachricht stehe
  • Selbstkundgabe: Was ich von mir zeige

Das Spannende ist, dass immer auch der Empfänger/die Empfängerin der Nachricht mit den vier Ohren bzw. Elementen hört. Und diese jedoch nicht mit den gleichen vier Seiten des Senders/der Senderin übereinstimmen müssen.

 

Wenn wir obiges Beispiel nehmen, sehen wir die folgenden Inhalte:

  • Sachebene: «Die Ampel ist grün.»
  • Appell: «Fahr los.»
  • Beziehungshinweis: Die Frau will dem Mann helfen.
  • Selbstkundgabe: Die Frau hat es vielleicht eilig.

 

Der Mann hört mit den vier Ohren:

  • Sachinhalt: «Die Ampel ist grün.» -> hier sind sich Mann und Frau noch einig.
  • Appell: «Fahr los.» -> Mann interpretiert: «Du bist so langsam, fahr endlich los.»

 

Folge: Er ist beleidigt und reagiert gereizt: «Fahr ich oder fährst Du?»

 

Bildquelle: Kelly Sikkema, Unsplash.com

Reden Sie über das Reden

Missverständnisse sind unnötig häufig, jedoch nicht unvermeidbar. Die Beziehung zwischen Kommunizierenden spielt eine Rolle, ebenso Tonfall, Kontext, Körpersprache, Gestik, Mimik, usw.

Eine ganz simple Massnahme, um unnötige Missverständnisse zu vermeiden, ist das Reden über das Reden: Wie wollen wir miteinander reden? Diese sogenannte Metakommunikation verhilft zu einer guten Kommunikation und ist dann gegeben, wenn Absicht und Verständnis übereinstimmen.

Mehr über den unsichtbaren, unbewussten Teil der Beziehungsebene in Das Wesentliche ist verdeckt

Mehr über die Killer von Beziehungen in Woran Beziehungen scheitern

 

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Wie man Menschen Mut macht

Wie man Menschen Mut macht

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Bildquelle: Ryan Stone, unsplash.com

Eine Mutmacher-Geschichte in 16 Akten, oder warum es sich lohnt, sich niemals auf einzelne Rückschläge, Niederlagen zu fokussieren und Ausdauer zu haben.

7 Jahre: Seine Familie wird aus ihrem Haus und ihrer Farm vertrieben, er muss arbeiten, um die Familie mitzuversorgen.

9 Jahre: Die Mutter stirbt.

22 Jahre: Er verliert seinen Job, weil sein Arbeitgeber bankrott geht.

23 Jahre: Er tritt die Wahl für den Posten bei der Justizbehörde an und belegt dabei den achten Platz von 13 Anwärtern.

24 Jahre: Er nimmt einen Kredit auf, um mit einem Freund ein Unternehmen zu gründen. Am Ende des Jahres geht dieses bankrott, der Sheriff beschlagnahmt sein gesamtes Eigentum, um die Gläubiger zu bezahlen. Sein Geschäftspartner stirbt und er muss auch dessen Anteil an den Schulden übernehmen. Er ist die kommenden Jahre damit beschäftigt, die Schulden abzuzahlen.

25 Jahre: Er gewinnt die Wahl für einen Posten bei der Justizbehörde.

29 Jahre: Er tritt die Wahl zum Sprecher der Justizbehörde an und verliert.

34 Jahre: Er startet eine Kampagne für einen Sitz im US-Kongress für seinen Bezirk und verliert.

35 Jahre: Dieses Mal gewinnt er den Sitz im Kongress und geht nach Washington.

39 Jahre: Nach Beendigung seiner Amtszeit darf er laut den Richtlinien der Partei nicht noch einmal antreten. Er steht ohne Job da.

40 Jahre: Er bewirbt sich als Beauftragter des General Land Office und wird abgelehnt.

45 Jahre: Im Wahlkampf für einen Sitz im US-Senat scheitert er an den fehlenden Stimmen von sechs Personen.

47 Jahre: Er ist einer der Kandidaten für das Amt des Vizepräsidenten in seiner Partei. Er wird nicht gewählt.

49 Jahre: Er verliert die Wahl in den US-Senat ein weiteres Mal.

51 Jahre: Er wird zum 16. Präsidenten der Vereinigten Staaten von Amerika gewählt und führt das Land in seiner 4-jährigen Amtszeit durch die schwere Krise des Bürgerkrieges. Er beendet die Sklaverei und erhält die Union aufrecht. Hello Abraham Lincoln (nach Paul Smith).

Bildquelle: the-blowup, Unsplash.com

Unsere Welt der Angst

Wir leben noch immer in einer Welt, in der wir Angst haben: vor dem Scheitern. In vielen Organisationen ist das Scheitern und die Angst davor sogar ein Tabu-Thema. Geschichten, die erfolgreiches Scheitern aufzeigen helfen, Menschen zu motivieren und den Mut zu haben, sich zu versuchen, durchzuhalten und aus Fehlentwicklungen/Fehlschlägen zu lernen sowie den Mut nicht zu verlieren, weiterzumachen.

Welche Geschichten erzählen Sie, um Ihrem Team, Ihren Mitarbeitenden oder Partnern Mut zu machen?

Die Heldenreise ist eine Struktur, die hilft, eine Mutmacher-Story zu konzipieren.

Mehr dazu in diesem Blog: Die Helden der Feuerwehr

Oder in diesem Blog: Ist Ihr Unternehmen der Held?

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Sind Sie lieber Abenteurer*In oder langweilig?

Sind Sie lieber Abenteurer*In oder langweilig?

Sind Sie lieber Abenteurer*In oder langweilig?

Bildquelle: Mika Baumeister, unsplash.com

Wie wir alle wissen, verbringen die Meisten von uns zu viel Zeit in den sozialen Medien. Zu viel Zeit deshalb, weil wir in den meisten Fällen nur unsere Zeit vergeuden, nichts Kluges lernen und uns erst noch schlechter fühlen.

Wir fühlen uns wie erschlagen, wenn wir lesen, wie erfolgreich, beautiful, begehrt, begütert, belohnt und bewundert gewisse Menschen sind. Oder wie spannend, abwechslungsreich, aktiv, rassig, rasant und bunt deren Leben verläuft.

Und plötzlich fühlen wir uns schlecht, matt, traurig. Wir zweifeln an unserem Leben, unserem Job. Wir zweifeln an unseren Fähigkeiten und Überzeugungen und an unserer Liebe, und als ob dies nicht genug wäre, geraten wir in den Strudel von Selbstzweifel-Selbstmitleid-Neid.

Bildquelle: Emma Dau, unsplash.com

Was wären Sie lieber?

Die Bademeisterin, die mit ihrem ölig-glänzenden Muskelkörper und wehendem Haar über den Strand sprintet, um mit einem akrobatisch-versierten Kopfsprung die schwächelnde Dame aus dem Wasser zu ziehen, sieht nun mal einfach besser aus als ….

… Der stille, kurzatmige und leicht untersetzte Buchhalter, der mit leichtem Bluthochdruck kämpfend sich langsam-schwitzend über die Ordner mit den Steuerverordnungen beugt und dabei dem Klienten zu einer bedeutenden Einsparung in der kommenden Steuerabrechnung verhilft.

 

Bildquelle: Boston Public, Unsplash.com

Wer ist erfolgreicher?

Beide können erfolgreich sein. Doch die Bademeisterin jobbt nur während der Sommermonate als Bademeisterin. In den übrigen Monaten kellnert sie und verdient Geld, um später ihre Traumausbildung nachzuholen. Ihr fehlt die kontinuierliche Übung (obschon sie ein bestimmtes Kontingent an Schwimmstunden und Rettungsübungen Jahr für Jahr absolvieren muss).

Der Buchhalter hingegen ist seit mehr als 20 Jahren in seinem Beruf tätig. Er hat sämtliche Steuerrevisionen miterlebt, die unzähligen Kniffs und Tricks kennengelernt, Tausende von Steuererklärungen erstellt und durch den intensiven Austausch in den Expertengremien gelernt, wie und wo sich welche Dinge legal optimieren lassen.

Bildquelle: Taylor Simpson, Unsplash.com

Der Nutzen von langen Zeiträumen

Das menschliche Hirn verfügt über diese einzigartige Gabe:

Es liebt sprungartige Verläufe. Deshalb reagieren wir auf schnelle Veränderungen, schrille Neuigkeiten und Höhe- bzw. Tiefpunkte. Was uns dabei oftmals entgeht, sind die kontinuierlichen Entwicklungen. Tun erfährt mehr Bewertung als Nichtstun, Geschäftigkeit mehr als Ruhe, Stille und Nachdenken und Abwarten wird schlechter bewertet als Aktionismus und Aktivismus.

Wir unterschätzen lange Zeiträume mit winzig kleinen Fortschritten. Unserem Hirn fehlt die Sensibilität für Dauer und für lange Entwicklungen. Dabei resultieren in langsamen, stetigen, auch wenn unscheinbar und langweilig, Schritten die  besten Erfolge.

Rolf Dobelli sagt: «Je ruhiger ein Leben, desto produktiver. Weniger Geschäftigkeit, dafür mehr Beständigkeit.» Wenn Sie einmal den passenden Partner*In, Tätigkeit, Wohnort, Hobby, usw. gefunden haben, bleiben Sie dabei. So lange als möglich.

 

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Trauen Sie sich?

Trauen Sie sich?

Trauen Sie sich?

Trauen Sie sich, Ihre Meinung kund zu tun?

Trauen Sie sich auch, wenn Sie annehmen, dass Sie mit Ihrer Meinung quer in der Landschaft stehen?

Trauen Sie sich vor allem dann, wenn Sie denken, dass die Mehrheit der Menschen gleich denkt, wie Sie?

Tatsächlich werden wir stiller, wenn wir annehmen, mit unserer Meinung in der Minderheit zu sein. Oder wenn uns jemand weismachen will, dass wir mit unserer Meinung nicht zur Mehrheit gehören.

Dieses Phänomen nennt sich SCHWEIGESPIRALE.
Und erklärt sich daraus, dass wir Angst vor Isolation haben, was wir vermeiden möchten. Wir möchten «dazu gehören».

 

Bildquelle: mulyadi-dDlvuSKUDZM, Unsplash.com

Das steckt dahinter

Viele Menschen haben Angst vor Isolation. Also beobachten sie, was andere tun oder unterlassen und schätzen so ab, welche Meinung eher auf Zustimmung oder Ablehnung stösst. Diese Angst vor Isolation kann so gross sein, dass Menschen lieber einen Irrtum in Kauf nehmen als abgesondert zu sein.

Vielleicht gehören Sie auch zu denen, die über die Mimik ihre Meinung «kund tun»: Sie verziehen den Mund, rollen mit den Augen oder machen wegwerfende Handbewegungen – weil jemand etwas sagt, das nicht der Meinung der Mehrheit entspricht? Dann üben Sie auf andere den Druck der Isolation aus.

Die Angst vor Isolation und der daraus entstehende Druck können unbewusst ablaufen.

Wir verschweigen also unsere Meinung, wenn wir befürchten, der Isolation ausgesetzt zu werden. Wir neigen eher dazu, unsere Meinung kund zu tun, wenn öffentlich dafür unterstützt werden.

Doch man sollte auch das wissen: Wenn in einer Gruppe ein Meinungskonsens herrscht, reduziert sich die Angst, diese Meinung öffentlich kund zu tun. Und die tatsächliche Grösse einer Meinungsgruppe ist nicht so wichtig, wenn die Gruppe überzeugt ist, mit Selbstbewusstsein auftritt und ihre Meinung mit Nachdruck öffentlich zum Ausdruck bringt.

Fazit:

Wenn Sie Meinungen wahrnehmen bzw. nicht wahrnehmen, kann die Schweigespirale schuld sein.

 

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