Business Storytelling in der Praxis

Pharma: Wie man die Bekanntheit eines Medikamentes erhöht

Während einer Zusammenarbeit mit der Pharmabranche stellte sich folgende Aufgabe: Kommunikation eines Medikamentes gegenüber den verschreibenden Ärztinnen und Ärzten mit dem Ziel der Erhöhung der Verschreibungsrate.

Der Kreativität war keine Grenze gesetzt. Wir entwickelten die besten Ideen und setzten diese um. Doch irgendwann fiel mir auf, dass die Ärzteschaft in der Zusammenarbeit mit der Pharmaindustrie nicht engagiert war.

Ich fing an, den Ärztinnen und Ärzten Fragen zu stellen: Wie ist der Tagesablauf in der Praxis, was sind Schwierigkeiten und Herausforderungen, was ist für sie relevant?

Darauf erhielt ich viele Antworten und es wurde ersichtlich, was die Herausforderungen waren und wie diese gelöst werden konnten. Mit Fragen stellen und Zuhören (narrativen Methoden) konnten wir neue Ideen entwickeln und umsetzen. Diese Ideen waren für die Ärzteschaft Nutzen und erleichterten ihnen den Praxisalltag oder lösten ihre Herausforderungen.

Perspektivenwechsel und Nutzenstiftung für die Kunden

Die Pharma kommunizierte nicht mehr in erster Linie, wie vorteilhaft das Medikament war. Sie ging in den Dialog mit der Zielgruppe Ärzteschaft und evaluierte deren Bedürfnisse. Daraus entwickelten wir Dienstleistungen und Produkte, die diese Bedürfnisse erfüllten: Online-basierte Schulungen und Weiterbildung, Vernetzungs- und Austauschmöglickeiten mit anderen Spezialisten, usw.

Mit narrativen Methoden evaluierten wir auch die Bedürfnisse von Patienten und Patientinnen, deren Angehörigen, Therapeuten und weiteren für die Pharma relevanten Dialoggruppen. Und entwickelten so weitere nutzenorientierte Angebote.

NPO: Wie man ein schwieriges Thema kommuniziert und Sympathie weckt

Meine Gesundheit war immer wie ein Fels in der Brandung: sicher, stabil, stark. Es schien, als ob mich nichts umhauen konnte. Ich war mit Landluft gross geworden, täglich bis zu 20 Kilometer zur Schule marschiert oder mit dem Fahrrad gefahren. Bei Wind, Sturm, Schnee und Sonnenschein. Denn damals gab es weder Schulbusse noch Eltern, die ihre Sprösslinge in die Schule fuhren. Ich war mit Leidenschaft Leichtathletin und im Team der Korbballerinnen und genoss die Stunden, in denen ich über Wiesen und durch Wälder rannte. Stundenlang. Fast täglich. Ich war gesund. Doch eines Tages während meines geliebten Skifahrens stürzte ich: ein komplizierter, offener, doppelter Unterschenkelbruch. Und dieses Erlebnis überraschte mich nicht nur, sondern liess mich erkennen, wie fragil Gesundheit sein kann und noch mehr: wie unglaublich privilegiert ich bis anhin mit meiner robusten Gesundheit gewesen war.»

Weil so viele Kinder nicht gesund sind und nicht über dieses Privileg Gesundheit verfügen, engagiere ich mich mit Herzblut als Beirätin für den Förderverein Kinder mit seltenen Krankheiten KMSK. Für diese Kinder mit seltenen Krankheiten entwickelte ich eine einzigartige Geschichte. Mit dem Ziel, Aufmerksamkeit zu bekommen, die Menschen zu berühren und Unterstützung mittels Spenden zu generieren. Gemeinsam mit Kinderbuchautor Marcus Pfister (u.a. der Regenbogenfisch) realisierte ich die Geschichte von Lina, der kleinen Ente, die im Nord Süd Verlag herausgegeben wurde. Schauen Sie hier das Video zum Buch:

Hier geht es zum Video.

Hier geht es zur Website KMSK.

 

 

 

 

 

 

Das sagen unsere Kunden

«Es hat mich sehr überrascht, wie Kopf und Herz mit Geschichten erreicht werden. Ancilla bringt Marketing und das authentische Erzählen von Geschichten zusammen – was mich sehr inspiriert. Herzlichen Dank.»

Julia Koch, Leiterin, AOZ Brockito, Zürich