Die Führungsperson, das Blut und das Vertrauen

Die Führungsperson, das Blut und das Vertrauen

Die Führungsperson, das Blut und das Vertrauen

Kommunikation ist wie Blut. Der konstante Stofftransport via Blut versorgt jede Zelle mit Energieträgern, Bau- und Schutzstoffen. Und über die Lunge packt das Blut den Sauerstoff dazu – für die Zellen in Geweben und Muskeln. So wie die Kommunikation ganz unterschiedliche Botschaften versendet und empfängt.

Und Blut muss fliessen – eine Lebensnotwendigkeit. Wie die Kommunikation, die durch konstante Bewegung Vertrauen schafft. Vor allem für Führungspersonen gilt: Good News und Bad News, ob extern oder intern, sind Bausteine der Glaubwürdigkeit. Auch wer nicht kommuniziert, kommuniziert. Speziell der Mut, authentische Einblicke in heiklen Momenten zu geben, zählt zu den vertrauensbildenden Notwendigkeiten. «Und dann ist Ehrlichkeit sehr wichtig: Ich bin nicht interessiert an guten Neuigkeiten – ich will, dass die Leute mir sagen, was schiefläuft.» – dieses  Fragment des Interviews (Blick.ch vom 1. Juni 2019) mit Credit-Suisse-Chef Tidjane Thiam bringt es auf den Punkt. Nicht nur für den internen Kommunikationsfluss.

Vertrauen mit Storytelling. Die Self-Disclosure Stories.

Wenn das Fundament einer Firma wackelt, ein Challenge dem Unternehmen an der Substanz kratzt oder stürmische Zeiten eine Blutinfektion verursachen. Gerade in diesen Phasen ist das Kommunikationsteam ab C-Level gefordert. Mit der Methode Self-Disclosure Story lässt sich Leadership verstärken, etwas Bewegendes Preis geben, bestimmt authentische, wahre bis schonungslose Geschichten und Botschaften zu formulieren. Auch Leaderinnen und Leader wissen nicht immer genau, wie sich der Blutfluss bei Verstopfungen wieder richten lässt, aber ihre Unerschüttlichkeit bei der Zielerreichung machts möglich.

Leadership? Der Harvard-Professor John P. Kotter gilt bei vielen als Erfinder dieses Begriffs (Cornelia Hegele-Raih, Harvard Business manager, Heft 4, 2014). Übersetzt heisst der Begriff einfach Führung. «Leadership bedeute dagegen, die Geführten mit Visionen zu inspirieren und zu motivieren. Leadership schaffe Kreativität, Innovation, Sinnerfüllung und Wandel.»

Gemeinsam schwierige Zeiten kommunikativ überstehen

Wie bei der Blutstillung mit sich verengenden Blutgefässen, die Gefässöffnung verschliessenden Blutplättchen und aktivierten Plasmaeiweissen (Gerinnungsfaktoren) ist das Überwinden einer Kommunikationskrise Teamarbeit. Mit der Führungsperson im Zentrum.

Mit lückenloser Austauschkette, einem beharrlichen gemeinsamen Spirit, Storytelling-Methoden und Besonnenheit präsentieren sich Kommunikationsteams nach solchen Herausforderungen fast immer gründlicher verankert und nachhaltig geeint. Trockene, kurze und wenig informative Mails zwischen den Mitarbeitenden, Verunsicherungen oder sich gegenseitig stehenlassen bis zu Unfreundlichkeiten sind Geschichte.

Das Resultat: Unnachsichtige Kritik verfängt sich durch Team und Führungsperson im «Corporate Filter» und kommt zur weiteren Bearbeitung als aufmunternde Kommunikationsaufgabe auf den Tisch. Mit dieser Haltung und Vorgehensweise gelingt es dem Team, die Kommunikation und Story offen und überzeugend an die Zielgruppen zu senden. Blutwerte und -qualität stimmen,

 

Take Home Zusammenfassung

  • Storytelling ist keine Schönwetterkommunikation
  • Self-Disclosure Stories wandeln Unsicherheiten in professionell ungeschminkte Kommunikation
  • Storytelling ist ein Vertrauens-Instrument und für Führungspersonen unverzichtbar

 
Storytelling ist lernbar. Für kleine und grössere Firmenteams.

  • Halbtag-Training für einen ersten Überblick
  • Ganztag-Training mit einer Skizze für ein eigenes Projekt
  • Erfahren Sie hier mehr zur Welt des Storytelling

#businessstorytelling
#ancillaschmidhauser
#impactconsulting

Bilder im Beitrag:
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Storytelling Methode – So lassen Sie die Funken sprühen…

Storytelling Methode – So lassen Sie die Funken sprühen…

So lassen Sie die Funken sprühen...

Einen Vortrag halten und das Publikum begeistern: ist das Ihre Messlatte? Ihrem Publikum gegenüber stehen Sie als Vortragender/Vortragende in der Pflicht: dabei reicht die Vermittlung von Information nicht aus. Es braucht Empathie, Sympathie und Entertainment. Das gilt erst recht, wenn es sich bei der Dialogzielgruppe um die Mitarbeitenden handelt.  

Storytelling Methode :
Auf die Schnelle 10 Tipps für wirksame Präsentationen:
 

1. Ich-weiss-was-ihr-denkt-Story: Zeigen Sie mit dieser Story, dass Sie mindestens ein Vorurteil, eine Befürchtung oder Sorge Ihres   Publikums kennen und gehen Sie darauf ein.

2. Wer-bin-ich-Story: Zeigen Sie mit dieser Story, wer Sie wirklich sind und was Sie mit dem Thema verbindet.

3. Warum-bin-ich-hier-Story: Zeigen Sie mit dieser Story, was Ihnen in dieser Sache am Herzen liegt und was Ihr Beitrag ist, um das Thema anzupacken.

4. Passions-Story: Zeigen Sie mal Ihre Passion. Schliesslich sind wir alle Menschen mit Hirn&Herz. Wofür leben Sie, wofür sind Sie bereit, zu sterben?

5. Self-disclosure-Story: Lassen Sie Ihre Hosen/Ihren Jupe runter (natürlich nur im übertragenen Sinn). Zeigen Sie auf, dass Sie Mensch sind und einen Fehler gemacht haben. Und was sie daraus gelernt haben.

6. Nehmen Sie Kontakt auf mit Ihrem Publikum. Schauen Sie alle an. Immer wieder. Bestrafen Sie niemanden mit Nicht-beachtung. Fokussieren Sie sich auf Ihr Publikum und nehmen Sie deren Vibes auf.

7. Verlangsamen Sie Ihre Sprechzeit. Unser Hirn arbeitet langsamer als wir denken. Wir brauchen Zeit, um zuzuhören, zu verabeiten und mental zu antworten.

8. Machen Sie mal Pause. Respektieren Sie die Denkpausen des Publikums. Lassen Sie Ihren Worten Raum für Wirkung. Gewinnen Sie Aufmerksamkeit zurück.

9. Setzen Sie Powerpointslides nur sparsam ein. Je weniger, desto besser. Üben Sie sich im freien Erzählen. Nicht im Vorlesen der PP-Slides. Nutzen Sie dies für die Umsetzung von Tipp Nr. 6.

10. Haben Sie Spass! Eine Präsentation ist nicht nur Ernst. Lassen Sie lachen. Bauen Sie Humor ein, am besten lassen Sie Ihr Publikum 1 x über Sie lachen. Und lachen Sie mit. Storytelling Methode

Haben Sie Spass! Und lassen Sie Ihre Zuhörer lachen.