Kommunikation in herausfordernden Zeiten: Was Sie beachten sollten

Kommunikation in herausfordernden Zeiten: Was Sie beachten sollten

Kommunikation in herausfordernden Zeiten: Was Sie beachten sollten

Kommunikation ist eine tägliche Herausforderung. Sie soll schliesslich Wirkung zeigen. Um es auf den Punkt zu bringen: Die Zielgruppe soll verstehen, annehmen, machen.

Was ist hilfreich, wenn Kommunikation in schwierigen Zeiten stattfindet? Wenn das Überleben in Frage gestellt ist? Wenn die Finanzierung zum Spiessrutenlauf wird? Wenn die Bestellungen abrupt auf fast Null zurückgehen? Wenn die Gesundheit auf dem Spiel steht? Wenn alle gestresst sind? Wenn die Zukunft unklar ist?

Vertrauen – oh ja!

Menschen möchten Vertrauen in ihre Führung haben. Das gilt auch für die Mitarbeitenden, Kundinnen und Kunden, Partner, usw. Vor allem in Zeiten, wo vieles auf dem Spiel steht, bildet Glaubwürdigkeit ein Fundament – wie ein Feuer, das als Orientierungspunkt in der Nacht leuchtet. Kommunikation der Führung sollte das Bedürfnis nach Vertrauen abdecken.

 

Vertrauen durch Selbstoffenbarung

Mitarbeitende, Kundinnen und Kunden, usw. erwarten von der Führung eines Unternehmens weder 100%-iges Wissen noch Sicherheit. Logisch, sie wünschen sich Führung, Leitplanken, Vorgaben, eine Vision, aber auch Menschliches. Und hier können Sie als starke, nicht-alles-wissende, aber menschliche Führungskraft Akzente setzen, die Ihren Mitarbeitenden und der Kundschaft hilft, Vertrauen zu bauen.

 

Trust

Versprechen

Erinnern Sie sich an die Versprechen, die Sie gegeben haben? Halten Sie diese ein? Wenn nicht, warum nicht? Diese Versprechen bieten sich möglicherweise als Anknüpfungspunkte in Ihrer Kommunikation an: Auf Versprechen zurückkommen und erklären, warum diese nicht eingehalten wurden. Es braucht keine unendlichen Erklärungen, oft genügt es zu sagen: «Habe ich versprochen, konnte ich leider nicht einhalten. Ich war (beispielsweise) zu forsch/optimistisch/habe diesen Umstand falsch eingeschätzt.»

 

Zielgruppe kennen

Ihr Zielpublikum möchte sehen, hören, dass Sie es kennen. Vertrauen wird von denen entgegengebracht, die sich wertgeschätzt fühlen. Wertschätzung ist, wenn sich die Führung nach den Mitarbeitenden/Kundinnen und Kunden/Partner erkundigt, zeigt, dass ihnen deren Sorgen bekannt sind und ihnen bewusst ist, was die Zielgruppe gerade beschäftigt, was sie interessiert.

Einladen zum Dialog

Kommunikation bedeutet: Handlung zwischen Menschen und Organisationen unter gegenseitiger Bezugnahme mit zwei oder mehr Akteuren (möglicherweise auch über ein Medium); Informationsmitteilung in Form von Zeichen, Ziel ist das Verstehen dieser Mitteilungen (Quelle). Damit das Ziel erreicht wird, muss sichergestellt werden, dass die Information so ankommt, wie sie abgeschickt wird. Dazu gehört: nachfragen, in einen Dialog treten und dabei die richtigen Fragen stellen. Dazu braucht es Zeit und die Kompetenz, mit ungeteilter Aufmerksamkeit zuzuhören.

Jetzt erst recht!

In der Krise steigt der Kommunikationsbedarf. Auch wenn es an allen möglichen Ecken brennt, die Kommunikation ist nicht zu vernachlässigen. Jetzt müssen Sie erst recht präsent sein. Zuhören, Fragen stellen, mit Botschaften sichtbar sein. Wenn Sie die Kommunikation reduzieren oder gar stilllegen, schaffen Sie Raum für Interpretationen. Das führt zu unnötigen Gerüchten, Ängsten, Unsicherheiten – das Vertrauen schwindet.

Perfektion

Perfekt? Nein!

Perfektion braucht es nicht, auch nicht auf alles Antworten. Als Führungskraft darf man auch mal sprachlos sein, nicht-wissend. Aber deklarieren Sie es. Stehen Sie dazu, gerade keine Antworten auf bestimmte Fragen zu haben. Zeigen Sie, womit Sie beschäftigt sind, welche dringlichen Prioritäten Sie setzen und woran Sie und Ihr Team mit welchen Zielen (Tag und Nacht) arbeiten.

 

Weitere Tipps

Offenbaren Sie Schwachpunkte. Aber zeigen Sie auf, was Sie tun, um den Schwachpunkt in einen Vorteil oder Vorsprung zu verwandeln. Sie sind kein wandelndes Lexikon, Sie haben auch keine Wahrsagerkugel. Das darf man offenbaren. Bei bereits bewältigten Herausforderungen offenbaren Sie mit kurzen Erzählungen darüber eine grosse Stärke als Führungskraft: Sie berichten gekonnt über die Schwierigkeiten und zeigen die Learnings daraus sowie wo das Unternehmen dank dieser Learnings jetzt steht.

Vertrauen

Orientieren Sie sich an diesen Eckpunkten für Ihre Short-Story:

  • Herausforderung
  • Zögerung, die allenfalls da war, bevor die Herausforderung angegangen wurde
  • weitere Herausforderungen, die sich ergaben, während des Weges, um Herausforderung 1 zu lösen
  • Zwischenlösungen, die erarbeitet wurden
  • Rückschritte/Rückschläge, die sich allenfalls auf dem Weg ergaben
  • entscheidende Hürde in der Problembewältigung und wie diese bewältigt wurde
  • Learning(s)/Erkenntnisse, die aus dem Ganzen gezogen werden konnten
  • neue erfolgreiche Situation

Achtung: nicht aus dem Ärmel schütteln

Gute, kurze Stories, die eine Selbstoffenbarung beinhalten, brauchen Vorbereitung und Übung. Selten gibt es Menschen, die so etwas ohne Vorbereitung erfolgreich bewerkstelligen. Eine Story muss zur Situation passen: Relevanz und Wichtigkeit für die Zielgruppe ist ein Muss. Zudem zeigt eine gute Story Werte, Fähigkeit und oder Tüchtigkeit.

Menschlichkeit – warum nicht?

Glaubwürdigkeit in schwierigen und hektischen Situationen sicherstellen? Das ist nicht einfach, aber hätten Sie an dieses Element der Selbstoffenbarung in Ihrer Führungskommunikation gedacht?

Die meisten Führungskräfte getrauen sich nicht, eine sogenannte Schwäche/Fehler/Misserfolg/Nichtwissen zu offenbaren. Sie sagen mir, sie hätten Angst, als Versager/-in wahrgenommen zu werden. Wieso eigentlich? Wir sind doch alle ein Stück weit Looser, schliesslich sind wir lernende Wesen und keine AI-Wesen (Artificial Intelligence).

Wichtig ist, dass Sie über die Bewältigung der entscheidenden Herausforderung(en) berichten und das Learning für die Organisation nicht unterschlagen.

Menschlichkeit und Short Story

Menschen sind menschlich

Mitarbeitende, Kundinnen und Kunden, Partner suchen Menschlichkeit und erwarten es von Führungskräften. Menschlich ist, wer Fehler macht, nicht alles weiss und kann. Eine grossartige Führungsperson ist ein Mensch, der auch dazu stehen kann. Gewinnen bzw. Festigen Sie Vertrauen, damit Sie sich um Stabilität, Liquidität und nachhaltigen Erfolg kümmern können.

 

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Glück, Zufall oder Schicksal?

Glück, Zufall oder Schicksal?

Glück, Zufall oder Schicksal?

Für Mitte März hatte ich (nachträglich zu meinem Geburtstag) schon seit längerer Zeit ein verlängertes Wochenende auf der Insel Usedom an der Ostseeküste geplant. Trotz der schon zu jenem Zeitpunkt angespannten Lage beschloss ich, mir diesen Tapetenwechsel bzw. kleine Freude des Alltags nicht nehmen zu lassen und habe die absolute Ruhe und menschenleeren Strände sehr genossen (mein Hotel ‘Residenz Waldoase‘ hat seinem Namen absolute Ehre gemacht).

Die Grenzen werden geschlossen

Am Sonntagabend schaltete ich (zufällig?) den Fernseher in meinem Hotel ein und erfuhr, dass Deutschland die Grenzen zu allen Nachbarstaaten ab Montagmorgen, um 8 Uhr schliessen würde, nachdem Polen gegenüber Deutschland diese Massnahme bereits am Vortag vollzogen hatte; ich bin um 23.45 Uhr (glücklicherweise?) gerade noch rechtzeitig über die Grenze von Swinemünde nach Usedom gekommen.

 

Sofortiger Aufbruch

Da ich für diese Reise mit dem Auto unterwegs war (zu dieser Jahreszeit gibt es keine Flug-verbindungen an die Ostsee), überlegte ich mir, ob ich es überhaupt noch schaffen würde, bis am Morgen zurück in der Schweiz zu sein, wenn ich die ganze Nacht hindurch fahren würde. Gemäss meiner groben Kalkulation hatte ich ca. eine Stunde ‘Reservezeit‘ und so beschloss ich, das Hotel sofort zu verlassen und loszufahren (um ca. 8.30 Uhr abends).

Auch das noch…

In der Dunkelheit auf einer abgelegenen Landstrasse zwischen Usedom und Berlin hatte ich eine Kollision mit einem Wildtier (Wolf, Fuchs, Wildschwein oder ähnliches), was einen heftigen Knall zur Folge hatte. Ich stieg aus und sah, dass die Stossstange gebrochen war, konnte sonst jedoch keine weiteren Schäden feststellen. Da ich keine Ahnung hatte, an welchen Wildhüter oder ähnliche Stelle ich mich hätte wenden sollen und zeitlich wie erwähnt ziemlich unter Druck war, bin ich zwangsläufig weitergefahren.

Die einzige Musik von einer CD

Die ganze Nacht hindurch hatte ich ein unglaublich starkes Glücksgefühl, ja schon fast einen Glücksrausch und war bei lautem ‘Power Metal’-Sound in einem totalen Flow-Zustand; ich hatte das Gefühl, nicht zu fahren, sondern über die Autobahn zu schweben… (übrigens habe ich die ganze Zeit eine einzige CD mit dem Titel ‘No More Hollywood Endings‘, u.a. dem Song ‘World on Fire‘ gehört – ‘Zufall‘ in Bezug auf das, was in den nächsten Wochen folgen würde?). Um exakt 6.57 Uhr (also drei Minuten vor meiner grob kalkulierten Zeit) bin ich dann in Thayingen bei Schaffhausen über die Grenze gekommen und war froh und dankbar, wieder zurück in der Schweiz zu sein.

 

Besuch beim Garagisten

Am gleichen Tag bin ich zu meinem Garagisten gefahren und dieser hat das Auto gründlich inspiziert. Er hat gesagt, dass so ziemlich alle Teile unter der Kühlerhaube beschädigt worden seien, dass das Auto Totalschaden habe und schrottreif sei; ich hätte riesiges ‘Glück‘ gehabt und er könne sich nicht vorstellen, wie ich damit noch rund 1‘000 Kilometer hätte fahren können (zwei Zentimeter hätten gefehlt und dann wäre auch der Behälter mit der Kühlflüssigkeit beschädigt worden und ich wäre irgendwo auf der Autobahn einfach stehen geblieben…).

Ein fast neues Auto

Gemäss Eurotax hatte das Fahrzeug (mit über 200‘000 Kilometern) einen buchhalterischen Wert von 4‘200 CHF; mein Garagist hat den Metallwert nach dem Unfall noch auf 1‘000 CHF geschätzt. Er hat mir ein Ersatzfahrzeug organisiert und mir dieses für 5‘900 CHF zum Kauf angeboten (gleiche Marke, aber besseres Modell, stärkerer Motor, moderneres Innen-Design, sportlicherer Heck-Spoiler und vor allem 50‘000 Kilometer weniger auf dem Tachostand), was heisst, dass ich jetzt ohne Fixkosten ein Auto für rund 2 Jahre nutzen kann und lediglich die variablen Kosten bezahlen muss (ich hätte mich ohnehin bald nach einem Ersatz-Fahrzeug umsehen müssen, da der bevorstehende Service teurer gewesen wäre wie der Restwert).

 

Und eine nette Versicherung

Der absolute Clou war dann jedoch die Restwertvereinbarung meiner Versicherung, welche mir ohne jegliche zusätzliche Rückfragen oder Abklärungen innerhalb weniger Tage den Betrag von  8‘900 CHF überwies (noch bevor ich die Rechnung für mein neues Fahrzeug erhielt). Meine Agent meinte, ich hätte ‘Glück‘ gehabt; die Vollkasko-Versicherung, welche ich vor ca. zwei Jahren in eine Teilkasko-Versicherung umgewandelt hatte, würde noch knapp einen Monat bis April 2020 weiterlaufen. In der darauffolgenden Woche hat ein Lastwagen aus Weissrussland das alte Auto bei meinem Garagisten abgeholt – keine Ahnung, was jetzt damit geschehen ist…

Ich verstehe diese versicherungsmathematischen Zusammenhänge nicht und ich interessiere mich auch nicht dafür. Fakt ist, dass ich für ein schrottreifes Auto 3‘000 CHF mehr rückvergütet erhielt, als ich für das (bessere und neuere) Nachfolge-Modell bezahlen musste😉

Wie erkläre ich mir das alles?

Sind all diese Ereignisse rational erklärbar? Nein! Kann das alles ‘Zufall‘ gewesen sein – daran glaube ich schon lange nicht mehr. Ich bin überzeugt, dass dies eine Fügung vom Universum war, welches mir etwas Gutes tun wollte, auch wenn ich mir einen solchen ‘Wunsch‘ in den kühnsten Vorstellungen nie hätte ausdenken und manifestieren können. Ich glaube fest daran, dass das Universum viel mächtiger ist, als wir uns dies in unserer beschränkten Gedankenwelt vorstellen können.

Andi Wenger

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Corona Game 4G3D – zum Mitspielen

Corona Game 4G3D – zum Mitspielen

Corona Game 4G3D – zum Mitspielen!

Mit meinen Kindern spielte ich oft vier gewinnt; das Spiel mit den roten und gelben Jetons im blauen Rahmen, sagt Ueli Marbot, Inhaber und kreativer Kopf der Presento AG.«Mach doch eines aus Holz und vielleicht noch etwas anspruchsvoller» empfahl ihm ein Freund vor rund zwei Jahren. Lesen Sie die Geschichte über die Entwicklung dieses Strategiespiels und was Corona damit zu tun hat.

Wer hat’s erfunden?

Ueli Marbot: «Das wissen wir nicht. Es ging uns vielmehr darum, spielerisch, sozial und sinnvoll zu verbinden und als haptisches Element sichtbar zu machen. Meine Partnerin besass bereits ein solches, dreidimensionales Spiel. Deshalb wissen wir: Es gibt unzählige Möglichkeiten, vier Kugeln in eine Reihe zu bringen. Das erfordert eine hohe Konzentration, also Gehirnleistung. Die Regeln sind sehr einfach. Statt Anleitungen lesen, kann sofort gespielt werden und eine Runde dauert selbst bei ausgeglichenen Partien nur wenige Minuten. Anspruchsvoll ist, dass ich dauernd meine Perspektiven mit jenen des Mitspielers tauschen muss. Und – einmal gesetzte Würfel bleiben fixiert.»

Was waren die grössten Herausforderungen?

Die Suche nach einer sozialen Werkstätte war schwieriger als ursprünglich gedacht. Die 16 Stäbe müssen haargenau ausgerichtet sein. Das geht nur mit CNC-Fertigung.

Das Karolinenheim in Rumendingen ist entsprechend ausgerüstet und brachte die Idee «Würfel statt Kugeln» ein. Das ist ein Glücksfall. Die Menschen mit Beeinträchtigung können die Würfel selber fräsen, hobeln, bohren und lasieren. Kugeln würden eingekauft und rollen im Verlauf des Spiels gerne weg. Es werden drei unterschiedliche Holzarten eingesetzt – 100% aus der Schweiz.

Prototyp war zu gross

Vor etwas mehr als einem Jahr wurde der Prototyp geboren. Nun wussten wir was geht und was nicht. Die Reaktionen bei unseren Kunden waren grundsätzlich positiv, das Potenzial wurde erkannt. Es fehlten noch Verpackung, Ersatzwürfel, Beschriftungsoptionen und es musste möglich sein, die 4G3D per Paket zu verschicken. 

Um in Sitzungszimmern und Büros aufzustellen, war der Prototyp zu gross.

Dann kam die Optimierungsphase

Genau. Mit der einfachen, schwarzen Banderole haben wir eine günstige Teilverpackung geschaffen. Dank den beiden offenen Seiten bleibt der Blick frei auf das schöne Holz.

Die Masse 15x15x10 cm wirken ausgewogen, die Würfelgrösse wurde von 3 auf 2 cm reduziert. Für den Postversand haben wir passende Kartonschachteln bei einem Schweizer Lieferanten gefunden.

Was ist denn Ihr eigentliches Ziel mit diesem Spiel?

Wir sind auf Haptik spezialisiert. Je digitaler die Welt wird, desto mehr sehnen sich Menschen nach greifbaren Dingen. Als Alternative zu gängigen Give-Aways entwickeln wir zusammen mit unseren Kunden einzigartige Botschafts-Verankerer.

Wertigkeit als Bindeglied

4G3D ist ein wertiges Geschenk und ein Spiel, welches Menschen verbindet. Mithilfe der Würfel, können zum Beispiel spannende Geschichten erzählt werden. Ausgefallenes und dennoch Professionelles sind beispielsweise für die Akquisition neuer Kunden gesucht. Wir werden es Marketing- und Personalverantwortlichen anbieten.

 

Grossversion für öffentlichen Raum und 4G3D-Trophy

Insgeheim träume ich von einer Grossversion im öffentlichen Raum. 4G3D könnte neben Mühle und Schach allen zugänglich gemacht werden. Wir haben bereits Optionen für Anlässe geprüft. Diese sind bisher leider an der Finanzierung gescheitert.

 Das erste 4G3D-Turnier mussten wir trotz genügender Teilnehmerzahl absagen, weil ein inzwischen allen bekannter Käfer in die Quere kam. Für diesen Herbst planen wir einen zweiten Anlauf.

 

Was hat das Game sonst noch mit Corona zu tun?

Nachdem auch die örtliche Gewerbeausstellung der Corona-Krise zum Opfer gefallen ist, suchten wir alternative Angebotsformen. Wir haben das Spiel kurzerhand umgetauft und ein kleines Video gedreht. Die bisherigen Reaktionen freuen uns sehr. Fitness für’s Gehirn scheint den Nerv der Zeit zu treffen.

 

Wie geht es kurzfristig weiter?

Einzelstücke sind noch bestellbar. Voraussichtlich werden wir im Sommer eine zweite Auflage in Auftrag geben können. Die Lieferfristen werden sich jedoch wegen den coronabedingten Auflagen deutlich verlängern. Interessierten empfehlen wir frühzeitig nachzufragen bei info@presento-ag.ch

Wo kann man das Corona-Game bestellen?

Direktbestellungen nehmen wir via Website www.presento-ag.ch entgegen, sogar abweichende Lieferadressen sind dort möglich. Oft wird das 4G3D nämlich als Überraschung für liebe Freunde verschenkt.

 

Ueli Marbot mit seinem 4G3D

eröffnet Chancen – macht Freude – verbindet Menschen

Heinz K.:

sehr schön gestaltet, einfach konzipiert. Wer gewinnen will, muss beide Gehirnhälften aktivieren!

Pius B. und Irène S.:

Superidee und sehr solidarisch, wo das hergestellt wurde und nachhaltig, woher das Material kommt.

 

Eine Vision wird trotz dieser «ver-rückten» Zeit Realität

Eine Vision wird trotz dieser «ver-rückten» Zeit Realität

Eine Vision wird trotz dieser «ver-rückten» Zeit Realität

Seit Jahren habe ich die Vision von einem eigenen Kreativ-Workshop-Raum und Räumlichkeiten, um meine Ideen und Projekte umzusetzen. Zwischen Oktober 2019 und Januar 2020 habe ich mich zum ersten Mal intensiv mit der Miete und dem Zweck solcher Räumlichkeiten auseinandergesetzt. Ich machte mir Gedanken über folgende Fragen:

  • Wie soll der Raum aussehen?
  • Was könnte darin stattfinden?
  • Wie sehen die Investitions- und Betriebskosten aus?
  • Welche Rahmenbedingungen müssen erfüllt sein?

Im Januar 2020 habe ich mich nach reichlichen Überlegungen entschieden, dass es noch nicht der richtige Zeitpunkt ist, meinen Traum umzusetzen. Das ausgearbeitete Dossier wurde schubladisiert.

Schliessung Coworking 

Am 24. Februar 2020 informierte uns die Community-Managerin des Coworking in Lenzburg, welches ich seit September 2019 besucht hatte, dass das Coworking auf Ende März geschlossen würde. Gedanken sprudelten in meinem Kopf. Ideen sausten herum und verknüpften sich mit meinem Wissen aus der bisherigen Recherche zu einem eigenen Raum.

Nach der Sortierung all meiner wilden Gedanken, schrieb ich ein WhatsApp-Post an die «Coworking Gruppe» mit der Frage, was sie nach dem 31. März planen würden). Am Montag, 9. März, trafen wir uns zu einem Kaffee und tauschten uns aus. Wir unterhielten uns über die Situation und suchten nach Möglichkeiten. Claudio und ich waren Feuer und Flamme, eventuell ein eigenes Coworking aufzubauen. Claudio fand in Lenzburg, nur fünf Gehminuten vom Bahnhof entfernt, eine ausgeschriebene Liegenschaft. Spontan konnten wir diese besichtigen. Ich betrat die Räumlichkeiten und war BEGEISTERT, ÜBERWÄLTIGT, GLÜCKLICH, VERZAUBERT, es ist schwierig, die richtigen Worte für diesen Gefühlszustand zu finden.

Auf dem Retourweg beschlossen wir, uns Gedanken zu machen über unsere Erwartungen/Wünsche und Ideen. Voller Energie trafen wir uns zu einem zweiten Treffen. Carola gesellte sich ebenfalls zu uns und brachte ihre Inputs in die Runde. Der Output des zweiten Treffens war die Ausarbeitung einer Umfrage. Uns interessierte, wer weiterhin in einem Coworking arbeiten möchte und zu welchen Konditionen. Parallel dazu erstellte ich eine erste Kostenschätzung und befasste mich mit der Organisationsform. Hier galt es herauszufinden, ob ein Verein oder eine GmbH die richtige Rechtsform ist. Für mich war schnell klar, dass ich es nur als Business-Case, sprich GmbH, umsetzen würde.

Umfrage zur Klärung der Interessen

Die Resultate der Umfrage haben ergeben, dass Interesse da ist. Da wir in der Schweiz zurzeit aber in einem «ausserordentlichen Zustand» (Covid19) stecken, ist eine grosse Zurückhaltung zu spüren. Folgend ein Auszug aus den Antworten:

  • Ja, ich könnte es mir vorstellen, aber frühestens im Sommer.
  • Ja, ich wäre interessiert an einem Austausch.
  • Nein, ich habe mich im Homeoffice eingerichtet und das ist gut so für mich.
  • Ja, ich bin dabei. Könnte mir sogar einen Fixplatz vorstellen.
  • Ich weiss es noch nicht so genau.

Als nächster Schritt stellte ich verschiedene Modelle zusammen und kommunizierte diese der WhatsApp-Gruppe und weiteren Interessierten. Auch da waren die Reaktionen verschieden:

  • Das ist viel zu teuer.
  • Ich brauche keinen Luxus, ich möchte einfach einen Tisch und Kaffee.
  • Nein, ich möchte mich nicht auf drei Monate verpflichten. Ich möchte das 10er-Abo frei einsetzen können.
  • Ja, die Preise würden für mich stimmen.
  • Es ist sehr gut, dass es einen 24/7-Zugang für angemeldete Coworker geben soll.
  • Ich wäre froh, wenn der Besprechungsraum im Preis inbegriffen wäre.
  • Die Lage der Liegenschaft ist sehr gut.

Klärendes Gespräch

Mit all diesen Feedbacks und dem erstellten Budget traf ich mich mit Nadine, meiner Geschäftspartnerin des Vertrauens, und informierte sie über alle Abklärungen und meine Gedanken. Nachdem sie mir eine Stunde zugehört hatte, schaute sie mich an und sagte:

  • Ist das wirklich das, was du möchtest?
  • Geht der Business-Case auf?
  • Wie viele administrative Stunden musst du für die Pflege der Community, der Vermietung der Plätze, der Abrechnungen usw. aufwenden?
  • Fressen dir diese Stunden nicht die Zeit, welche du benötigst, um dich deinen Geschäftsprojekten zu widmen, Geld zu verdienen und vor allem Spass zu haben?
  • Kannst du dir mit dem Coworking, den Platzverhältnissen und all den Arbeiten deinen Herzenswunsch – ein grosszügiger Kreativ-Workshop-Raum mit viel Platz für den persönlichen Austausch, einem Fyrabig-Bier usw. – erfüllen?

Nach reichlicher Überlegung sprang ich über meinen eigenen Schatten und beantwortete alle obgenannten Fragen mit NEIN. Der Business-Case «Coworking» geht mit den vorliegenden Zahlen, Daten und Fakten nicht auf.

DANKE Nadine für das ehrliche Feedback und dass du mir die Augen geöffnet hast. Du hast mich zurück auf den Weg gebracht, um mein Ziel/meine Idee/meine Vision/meinen Traum wahr werden zu lassen. Ich bin dir unendlich dankbar!

Positiver Entscheid für den RAUM

Samstag, der 4. April: Ich denke über die vergangenen sechs Wochen nach:

  • «Jenny, du bist nicht normal, dass du dir in der jetzigen unsicheren Situation mit Covid19 Gedanken über einen neuen Business-Case und die Miete eines eigenen Büros machst.»
  • «Zum anderen habe ich doch gerade jetzt die Zeit, mich um solche Überlegungen zu kümmern.»
  • «Was denken denn die Menschen rund um mich herum, dass ich mir solche Gedanken mache und mich nicht in mein Schneckenhaus verziehe und Däumchen drehe?»

Fragen um Fragen, welche ich nun beantwortet habe. Ich bin überglücklich, denn ich habe mich am 2. April entschieden, dem Vermieter zuzusagen und mir den Traum eines eigenen Raums zu erfüllen. Meiner Passion «Raum schaffen, Erlebnisse generieren, Menschen aktivieren und begeistern» steht nun auch eine eigene, physische Räumlichkeit zur Verfügung.

Der RAUM – bestehend aus einem Kreativ-Workshop-Raum, Bürogemeinschafts-Arbeitsplätzen, einer Kaffeeecke und einem einmaligen Eventraum – bietet verschiedenste Möglichkeiten:

 

  • den Ideenaustausch,
  • aus seinen eigenen vier Wänden und Gedanken auszubrechen,
  • das Wecken von Neugier,
  • den Mut zu haben, verschiedenartig zu denken,
  • gemeinsame Lösungen zu entwickeln und darzustellen,
  • Geschichten zu schreiben und zu erzählen,
  • und vor allem, mit Zufriedenheit und Erfüllung nach Hause zu gehen.

Erkenntnis

  • Ich verfolge auch in Covid-19-Zeiten meine Ziele/Ideen/Visionen und Träume, denn ich bin davon überzeugt, es gibt eine Zeit nach Corona. Wie diese aussieht, weiss niemand. Wichtig ist mir, dass ich offen und neugierig bin für neue Situationen und Gegebenheiten und diese mit meinen Erfahrungen aus meinem Rucksack verknüpfe und dadurch Lösungen finde.
  • Ich nehme mir Zeit, auch in solchen Momenten aus meinen eigenen Gedankengängen auszubrechen und neue Wege zur Zielerreichung einzuschlagen. Ich lasse mich von meinem Umfeld inspirieren.
  • Um ein neues Projekt zu lancieren, führe ich mein RAUM360°-Konzept durch, indem ich eine fundierte Recherche durchführe, Zahlen, Daten, Fakten abstrahiere und Konzept-Varianten erstelle, um mich mit JA oder NEIN zu entscheiden. Der zielorientierten Umsetzung steht nun nichts mehr im Wege.

Ich freue mich, meine Kunden bald in schöner Atmosphäre an der Augustin Keller-Strasse 12 in Lenzburg begrüsssen zu dürfen.

Ihre Jenny Ackeret.

Pimp Dein Produkt

Pimp Dein Produkt

Pimp Dein Produkt

Gehören Sie zu den Menschen, die ein Produkt oder eine Dienstleistung erfolgreich vermarkten und verkaufen möchten?
Gehört Ihr Produkt oder Ihre Dienstleistung jedoch zu den normalen, unscheinbaren und Sie bewegen sich auch noch in einem Markt mit vielen Mitbewerbenden?
Dann wird es Sie interessieren, wie Sie aus etwas Normalem etwas Besonderes machen – mit einer Story.

Das nackte Heft

Ein Heft, um Notizen reinzuschreiben. Klein, daumendick, erhältlich in DIN A5 oder DIN A6, kariert oder blanko, in einem schwarzen Synthetik-Einband und mit einem Gummiband versehen, das den Umschlag zusammenhält. 2006 war dieses Heft eine unscheinbare Marke. Heute ist es eine Erfolgsgeschichte (die Zahlen sprechen für sich: dieteren.com/en/financial-information).

Doch wie kam es dazu? Die Basis für die Erfolgsgeschichte ist der Bestseller von Chatwin “Traumpfade”. Im 1987 erschienen Buch schreibt der Autor, dass er bei jeder Reise nach Paris in der Papeterie in der Rue de l’Ancienne Comédie einen Vorrat von einem Heftlein einkaufe. Doch eines Tages war der einzige Hersteller verstorben, die Besitzerin der Papeterie bekomme keine Notizbücher mehr. 

Alles nur erfunden?

2006: Die Recherchen ergaben keinerlei Anhaltspunkte: Weder fand sich ein Unternehmen, dass diese Heftlein produziert hatte, noch Einträge im Handelsregister, auch die legendäre Papeterie in der Rue de l’Ancienne liess sich nicht ausfindig machen. Und Chatwin selber war 1989 im Alter von 49 Jahren verstorben. 

Etwas jedoch liess sich feststellen: Viele Denker und Künstler, von Picasso bis Sartre hatten mit schwarzen Notizbüchlein zu tun gehabt. Es fanden sich auch gebrauchte Notizbücher, die dem von Chatwin beschriebenen sehr ähnlich waren. Und so entstand die Idee, eine Geschichte zu entwickeln.

Das Buch der Künstler und Denker

So wurde das schwarze Notizbüchlein, angelehnt an die Beschreibung von Chatwin, neu produziert (übrigens in China) und an italienische Buchhandlungen ausgeliefert. Angepriesen wurde es als das legendäre Notizbüchlein, das Buch der Künstler und Denker, das erst noch darauf warte, geschrieben zu werden. Die Leute kauften es wie verrückt.

Also liessen die Hersteller den Namen schützen und begannen mit der Expansion und damit mit der bis heute anhaltenden Erfolgsgeschichte.

Erfolg wegen einer Geschichte

Geschichten helfen nicht nur Erzählenden und Zuhörenden, Erlebtes zu einem Ganzen zu verschmelzen und ihm dadurch Sinn zu verleihen. Die Darbietung der Informationen ist glaubwürdig und leicht verständlich und brennt sich daher im Gedächtnis ein. Gute Geschichten eignen sich daher, um Marken entstehen und entwickeln zu lassen. Denn starke Marken basieren auf starken Produkten / Dienstleistungen und leben in den Köpfen der Konsumentinnen und Konsumenten.

Was für eine Geschichte Sie benötigen

  • Der Markenkern muss klar sein: welches Ziel verfolgt die Marke und welche Botschaft hat sie
  • Was ist das Problem, welches das Produkt / Dienstleistung löst
  • Spannende Charakteren mit ihren Stärken
  • Ein spannender Plot
  • Die Konsumentin/Konsument spielen in der Geschichte die Heldin/Held

 

Im letzten Punkt unterscheidet sich meine Haltung von anderen Storytelling-Experten. Gerne raten andere dazu, sich selbst – sprich das Unternehmen – als Helden darzustellen. Ich selber bin kein Fan von dieser Option. Wenn ich von meiner Zielgruppe etwas möchte (dass sie mein Produkt / Dienstleistung kaufen), dann ist es psychologisch naheliegender, die Zielgruppe in die Rolle der Heldin/Helden zu stellen.

Und so lautet die Geschichte und Botschaft

Im Falle des Notizbüchlein lautet die Geschichte wie folgt:
Das Unternehmen ist der Held. Denn es hat das Notizbüchlein für alle zugänglich gemacht. Und es stemmt sich gegen uniformes Denken und die Gleichschaltung von Kultur und Geschmack. Nur so kann es Individualisten, Denkern, Künstlern eine qualitativ hochwertige Plattform für deren Ideen zur Verfügung stellen.

Die Botschaft lautet:
Das Notizbüchlein ist der selbstlose Partner der Kreativen. Es ist nicht nur Ort für Notizen, sondern macht seine Besitzer zu Kreativen. Deshalb ist auch klar, dass diese Notizbüchlein einen höheren Preis haben. Dieser überträgt sich auf die Bedeutung der Gedanken, die die Besitzer reinschreiben und damit auf diese selbst. Hinzu kommt, dass die Besitzenden von solchen Notizbüchlein Gedanken eintragen UND Zeit opfern. Ein Gut, welches heute selten und kostbar ist. Das macht per se, dass der Inhalt wertvoll ist. Auch wenn es an Kreativität und Reichtum an Geist fehlt. Das Notizbüchlein ist also ein Statement: Wer es hat, zeigt, dass sie/er Zeit fürs Denken und Schreiben hat oder sich dafür Zeit nimmt. Selbst wenn nur Telefonnummern eingetragen werden… (ha!).

Der Erfolg basiert nicht nur auf der Geschichte

Die Geschichte muss gut sein und ein Stück weit auf der Wahrheit basieren. Ich bin davon überzeugt, dass gutes Storytelling glaubwürdig sein muss. Eine Geschichte von Grund auf erfinden, würde daher nicht funktionieren. Im Falle des Notizbüchlein haben wir diese Spuren aus der Vergangenheit: Künstler, Denker, Poeten nutzten Notizbüchlein für ihre Arbeiten. Auch wenn es nie ein Unternehmen mit diesem Namen gab. Auch wenn die Papeterie vielleicht nie existiert hatte. Gleichzeitig bedient eine gute Geschichte Sehnsüchte des Zielpublikums. Das hat zur Folge, dass die Identifikation der Benutzenden hoch ist. So viele Menschen berichten über ihre Nutzung des Notizbüchleins, lassen sich damit abbilden, binden es in Kinofilme ein und erwähnen es mit lobenden Worten (Brad Pitt, Richard Branson, Magnolia, Der talentierte Mr. Ripley, Die fabelhafte Welt der Amélie, Der Teufel trägt Prada, usw.).

 

Es sind die Kundinnen und Kunden

Das Unternehmen hinter dem Notizbüchlein weiss, dass die offizielle Geschichte auf wackligen Füssen steht. Deshalb nutzt es die Reaktionen ihrer Kundschaft für ihre Marke. Die Menschen, die das Notizbüchlein nutzen und darüber berichten, sind wichtig für die Marke. Denn sie verbreiten die Geschichte und damit das Produkt weiter. Und sie zeigen, dass das Unternehmen das Kernversprechen einlöst: die Plattform für Denkende, Künstlerinnen/Künstler, Kreative zu bieten.

wie von ihnen gemacht

Das Unternehmen investiert deshalb viel darin, die Kundschaft mitgestalten zu lassen: Die Website sieht so aus, als ob die Nutzerinnen und Nutzer der Notizbüchlein diese gestalten, sie verfassen Stadtführer, teilen ihre Eindrücke und Erfahrungen auf den Blogs. Bekannte Kunstschaffende werden eingeladen, Notizbüchlein zu gestalten und die entstehenden Ausstellungen touren durch die Welt. Weiter geht das Unternehmen Kooperationen mit inspirierenden Orten und Menschen ein. Daraus entstehen dann Notizbüchlein in limitierten Auflagen. Proaktiv wird die Kundschaft eingeladen, mitzumachen, mitzudenken, Ideen zu entwickeln. Die Grenzen sind dadurch nicht mehr klar ersichtlich: Was stammt jetzt von den Mitarbeitenden des Unternehmens, was von Dritten?

Und wer noch nicht herausgefunden hat, um welche Marke es sich hier handelt:

Moleskin

 

Mehr zu Moleskin: us.moleskine.com/about-us

Zahlen zu Moleskin: dieteren.com/en/financial-information

Fotos im Beitrag:
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Konsens oder Stories sind nicht gleich Stories

Konsens oder Stories sind nicht gleich Stories

Konsens oder Stories sind nicht gleich Stories

Wenn die Kommunikations- und Marketingbereiche innerhalb eines Unternehmens strategisch neu ausgerichtet werden, ergeben sich unterschiedliche Herausforderungen.
Bei AccorHotels Central Europe in München wurden diese Bereiche stärker auf Content Marketing und Storytelling fokussiert und zuvor getrennte fachliche Abteilung zusammengeführt. Die Herausforderung daraus war, dass sich die Mitarbeitenden aus diesen Bereichen eine neue Basis für die Zusammenarbeit erschaffen mussten. Konkret hiess dies für die beiden Verantwortlichen Anne Wahl und Claudia Bauhuber:
  1. Es muss ein fachlicher Konsens zwischen den unterschiedlichen Fachabteilungen geschaffen werden
  2. Alle Mitarbeitenden dieser Fachabteilungen müssen auf den gleichen Kenntnisstand gebracht werden.

Business Storytelling als fachlicher Konsens

Ancilla Schmidhauser wurde deshalb für einen dreiteiligen Workshop rund um das Thema Business Storytelling beauftragt. Dieser fand über einen Zeitraum von 6 Monaten in wechselnden Gruppen statt. In jedem Workshop musste auf die zum Teil unterschiedlichen Bedürfnisse der Teilnehmenden eingegangen werden (Fachbereiche Marketing, Social Media, Brand Communications, Investor Relations, Internal Communications). 

Stories für echte Dialoge

Erarbeitet wurde das Verständnis von Storytelling als ein strategisches Werkzeug. Dabei lernten die Teilnehmenden Storytelling ausserhalb der üblichen Werbe- und Marketinganwendung kennen. Die Frage «Wie setzen wir glaubwürdig unsere Werte in passende Stories um?» beschäftigte die Teilnehmenden. Es galt, nicht nur die üblichen Stories nach Aussen zu den Endkundinnen und -kunden zu erstellen, sondern echte und relevante Stories auch für das Zielpublikum nach Innen zu finden. Dazu gehören die Mitarbeitenden im zentralen Office, aber auch die Mitarbeitenden draussen an der Front in den unterschiedlichsten Hotels, die Investoren und die Betreibenden der Hotels. Im Story Coaching wurden konkrete Ideen anhand der Werte und der Vision erarbeitet. 

Beispiellos gemeistert

«Sämtliche Herausforderungen hat Ancilla beispiellos gemeistert – mit maßgeschneiderten Lösungen und einer zeitintensiven, aufwendigen und sehr gründlichen Vorbereitung ist sie nicht nur auf die Anforderungen der Teilnehmerinnen und Teilnehmer eingegangen, sondern hat auch das Programm individuell für uns gestaltet.
Besonders zugesagt hat uns dabei ihr Ansatz, nicht nur Wissen zu vermitteln, sondern alle Trainings auch mit einem Coaching für das Team zu verbinden. Wir können eine Zusammenarbeit vollends empfehlen und freuen uns auf viele weitere gemeinsame Projekte.»

Anne Wahl, Regional Communications Central Europe und Claudia Bauhuber, Head of Social Content & Communication, Accor Central Europe