Was war das erste Knarren im erstarrten Gebälk?
Der Ursprung der nächsten Entwicklung und der letzten Veränderungen?
Es kam schleichend.
Verkleidet im Alltag meiner Tätigkeiten.
Fingerzeige während der Teamentwicklung.
Stolperfallen im Gruppentraining.
Ein kaum hörbares Räuspern in Projekten.
Bis ich eines Tages verstand:
Die Freude war weg.
Die Freude an meiner Arbeit mit Menschen.
An ihrer Stelle: Nüchternheit.
Manchmal sogar Ablehnung.
Ein „mir egal“.
Schleichend. Leise. Langsam.
Wie ein Aufprall in Zeitlupe.
Und irgendwann war ich wach genug, mich zu fragen:
Was ist geschehen? Wie konnte das passieren?
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Der Wendepunkt: Nicht mehr höher, schneller, weiter – sondern tiefer
Zuerst tat ich, was viele tun: Ich suchte die Lösung im Aussen.
Neue Kurse. Neue Methoden. Neue Tools.
Strategie & Business Development.
KI.
Noch mehr Wissen.
Doch meine Intuition schlug etwas anderes vor:
Nicht mehr breiter. Sondern tiefer.
Systemisch.
Systemisches Arbeiten – wie es unter anderem von Fritz B. Simon, Gunther Schmidt oder Virginia Satir geprägt wurde – betrachtet Menschen nicht isoliert, sondern im Kontext ihrer Beziehungen: Familie, Team, Organisation, Gesellschaft.
Es geht nicht um Defizite.
Sondern um Muster.
Um Wechselwirkungen.
Um Ressourcen.
Und um die Haltung.
Ich erinnere mich gut an den inneren Widerstand:
„So ein Quatsch. Das kannst Du in Deiner Business-Welt nicht anwenden.“
Doch der Körper sprach eine andere Sprache.
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Der Körper weiss – bevor der Verstand versteht
Über die Kinesiologie lernte ich, was ich zwar geahnt, aber nie wirklich integriert hatte:
Der Muskeltonus – unsere Grundspannung – reagiert unmittelbar auf innere Prozesse. Noch bevor wir sie benennen können. Stress, Angst oder emotionale Konflikte zeigen sich als Veränderung in der Muskelkraft. Der Körper ist schneller als unser Denken.
Was in der Neurobiologie durch Forschende wie Antonio Damasio beschrieben wird – dass Emotionen Entscheidungsprozesse massgeblich prägen – wurde für mich erfahrbar.
Ich meldete mich an.
Nicht, weil ich sicher war.
Sondern weil ich spürte: Da wartet etwas.
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Was wirklich geschah
Bereits in den ersten Stunden der Ausbildung begann sich zu bewegen, was lange stillgestanden hatte.
Themen tauchten auf.
Unverarbeitete Geschichten.
Alte Bewertungen.
Übernommene Muster.
Fragen stellten sich neu:
Wer bin ich – jenseits meiner Rollen?
Was ist wirklich meines?
Was gehört zu anderen?
Und wie gestalte ich Beziehung – bewusst?
Was ich jahrelang beobachtet hatte – in Teams, Führungsgremien, Organisationen – bestätigte sich nun in mir selbst:
- Konflikte entstehen selten im Offensichtlichen.
- Kommunikation ist mehr als Worte.
- Beziehung ist immer ein Co-Konstrukt.
- Und Entwicklung beginnt bei der eigenen Selbstverantwortung.
Systemische Arbeit zeigte mir klar:
Was uns triggert, gehört nicht dem anderen.
Es zeigt uns einen eigenen unerlösten Anteil.
Und genau dort beginnt Reife.
Copyright: Ancilla
Die eigentliche Botschaft
Diese Phase war kein Umweg.
Sie war eine Reifung.
Ich habe gelernt:
-
meine Trigger zu erkennen, statt sie professionell zu kaschieren
-
Projektionen zu unterscheiden von Beobachtungen
-
Konflikte als Information zu lesen
-
Gruppenprozesse tiefer zu verstehen
-
zwischen sachlicher Ebene und Beziehungsebene klar zu unterscheiden
Was ich heute tue, ist deshalb nicht „mehr vom Gleichen“.
Ich begleite als:
-
Trainerin für zwischenmenschliche Kommunikation
-
Beraterin für Beziehungsgestaltung in Organisationen
-
Persönlichkeitsentwicklerin
-
Prozessgestalterin
mit mehr Klarheit.
Mit mehr innerer Aufgeräumtheit.
Mit mehr Demut.
Und mit echter Freude.
Copyright: Ancilla
Für Unternehmen und Führungskräfte
Gerade in Organisationen wird oft auf Struktur und Strategie fokussiert. Doch wie bereits Paul Watzlawick formulierte:
„Man kann nicht nicht kommunizieren.“
Beziehung wirkt immer.
Ob bewusst gestaltet oder unbewusst gesteuert.
Heute verbinde ich meine langjährige Business-Erfahrung mit systemischer Tiefe. Das ermöglicht mir, Kommunikations- und Beziehungsdynamiken nicht nur methodisch, sondern auch menschlich zu begleiten.
Meine persönliche Ausrichtung und der zukünftige Schwerpunkt werden schrittweise unter www.ancillaschmidhauser.com sichtbar werden.
Heute weiss ich
Die Freude war nicht weg.
Sie war verschüttet.
Unter Erwartungen.
Unter Funktionieren.
Unter „Ich weiss doch, wie es geht“.
Meine Entwicklung war kein Bruch.
Sie war Vertiefung.
Und genau das bringe ich heute in meine Arbeit ein:
Reife.
Bewusstheit.
Beziehungskompetenz.
Denn gute Kommunikation beginnt nicht bei der Methode.
Sondern bei der inneren Klarheit.
Herzlichst
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