Konsens oder Stories sind nicht gleich Stories

Konsens oder Stories sind nicht gleich Stories

Konsens oder Stories sind nicht gleich Stories

Wenn die Kommunikations- und Marketingbereiche innerhalb eines Unternehmens strategisch neu ausgerichtet werden, ergeben sich unterschiedliche Herausforderungen.
Bei AccorHotels Central Europe in München wurden diese Bereiche stärker auf Content Marketing und Storytelling fokussiert und zuvor getrennte fachliche Abteilung zusammengeführt. Die Herausforderung daraus war, dass sich die Mitarbeitenden aus diesen Bereichen eine neue Basis für die Zusammenarbeit erschaffen mussten. Konkret hiess dies für die beiden Verantwortlichen Anne Wahl und Claudia Bauhuber:
  1. Es muss ein fachlicher Konsens zwischen den unterschiedlichen Fachabteilungen geschaffen werden
  2. Alle Mitarbeitenden dieser Fachabteilungen müssen auf den gleichen Kenntnisstand gebracht werden.

Business Storytelling als fachlicher Konsens

Ancilla Schmidhauser wurde deshalb für einen dreiteiligen Workshop rund um das Thema Business Storytelling beauftragt. Dieser fand über einen Zeitraum von 6 Monaten in wechselnden Gruppen statt. In jedem Workshop musste auf die zum Teil unterschiedlichen Bedürfnisse der Teilnehmenden eingegangen werden (Fachbereiche Marketing, Social Media, Brand Communications, Investor Relations, Internal Communications). 

Stories für echte Dialoge

Erarbeitet wurde das Verständnis von Storytelling als ein strategisches Werkzeug. Dabei lernten die Teilnehmenden Storytelling ausserhalb der üblichen Werbe- und Marketinganwendung kennen. Die Frage «Wie setzen wir glaubwürdig unsere Werte in passende Stories um?» beschäftigte die Teilnehmenden. Es galt, nicht nur die üblichen Stories nach Aussen zu den Endkundinnen und -kunden zu erstellen, sondern echte und relevante Stories auch für das Zielpublikum nach Innen zu finden. Dazu gehören die Mitarbeitenden im zentralen Office, aber auch die Mitarbeitenden draussen an der Front in den unterschiedlichsten Hotels, die Investoren und die Betreibenden der Hotels. Im Story Coaching wurden konkrete Ideen anhand der Werte und der Vision erarbeitet. 

Beispiellos gemeistert

«Sämtliche Herausforderungen hat Ancilla beispiellos gemeistert – mit maßgeschneiderten Lösungen und einer zeitintensiven, aufwendigen und sehr gründlichen Vorbereitung ist sie nicht nur auf die Anforderungen der Teilnehmerinnen und Teilnehmer eingegangen, sondern hat auch das Programm individuell für uns gestaltet.
Besonders zugesagt hat uns dabei ihr Ansatz, nicht nur Wissen zu vermitteln, sondern alle Trainings auch mit einem Coaching für das Team zu verbinden. Wir können eine Zusammenarbeit vollends empfehlen und freuen uns auf viele weitere gemeinsame Projekte.»

Anne Wahl, Regional Communications Central Europe und Claudia Bauhuber, Head of Social Content & Communication, Accor Central Europe

MeetUp am Morgen – Wie Sie mit Geschichten besser verkaufen

MeetUp am Morgen – Wie Sie mit Geschichten besser verkaufen

MeetUp am Morgen – Wie Sie mit Geschichten besser verkaufen

Storytelling ist weit mehr als das Erzählen von Geschichten. Storytelling fängt mit Zuhören an, um herauszufinden, welche Geschichten für die Dialoggruppen relevant und von Interesse sind. Wir wissen schon längst, dass der Einsatz von Fakten allein nicht überzeugt. Wer Menschen berühren möchte, muss gute und glaubwürdige Geschichten erzählen können. Solche, die begeistern und Emotionen auslösen. In Zeiten, in welchen immer mehr Anbieter mit ähnlichen Angeboten um die Aufmerksamkeit des Kunden buhlen, wird glaubwürdiges Storytelling immer wichtiger.

 

meetUp am Morgen

MeetUp am Morgen –
Wie Sie mit Geschichten besser verkaufen

MeetUp am Morgen: Am 28. Mai 2019 ist Ancilla Schmidhauser bei uns zu Gast. Sie führt mit Beispielen in das Thema ein und erzählt uns was für Zutaten eine gute Geschichte braucht. Die Teilnahme ist kostenfrei, die Plätze sind jedoch limitiert.

> Jetzt anmelden

Tradition und Storytelling

Tradition und Storytelling

Storytelling ist auch im 2019 wieder eines der Schlagworte. Die Schweizer Kaderorganisation SKO räumt deshalb im LEADER (das Magazin nicht nur für Führungskräfte), Ausgabe 1/2019, dem Thema Raum ein. Unter dem Titel Tradition und Storytelling werden unterschiedliche Aspekte von Storytelling beleuchtet:

  • «Wir eifern nicht einfach der Tradition von 1831 nach.» VR-Präsident Thomas Schmuckli erklärt die Werte der Familie.
  • «Werte zeitunabhängig halten!» Unternehmerin Brigitte Breisacher pflegt einen anderen Stil als ihr Vater, der Firmengründer: Seine Werrte pflegt sie über den Zeitgeist hinaus. Ein Plädoyer für Glaubwürdigkeit.
  • «Geschichten fangen mit dem Zuhören an. Storytelling kann man lernen: Der erste Schritt ist Schweigen», sagt Storytelling-Coach Ancilla Schmidhauser.
  • Erfolg braucht eine Geschichte. Gibt es den Trisa-Spirit oder das Stewi-Gen? Ist Tradition als stetige Weiterentwicklung eines Grundkonzepts der Schlüssel zum Erfolg? Und wann wird sie zum Erfolg? Und wann wird sie zum Nachteil? Eine Recherche.

Hier finden Sie die Online Ausgabe 1/2019.

 

 

Story des Monats: Wie erzähle ich die Story meiner Abteilung?

Story des Monats: Wie erzähle ich die Story meiner Abteilung?

Simon Sinek hat die Thematik vor einigen Jahren wirksam in die Köpfe einiger Menschen zurückgebracht: THE WHY oder die Passion. Er zeigte auf, dass viele Unternehmen und Organisationen darüber kommunizieren:

  • was sie tun
  • wie sie es tun

Worüber nicht gesprochen wird

Er zeigte auf, das viele nie oder selten darüber sprechen, warum sie etwas tun. Über die Passion zu sprechen ist eine Möglichkeit, sich in der Kommunikation abzuheben. Wer spricht über die Passion? Oder anders gefragt: Wer hat heute Passion für das, was sie oder er tut? Welche Unternehmen und Organisationen vermitteln glaubwürdig eine Passion für das, was sie tun? Apple ist ein Beispiel: über Leidenschaft sprechen und Kundinnen und Kunden gewinnen. 

Braucht es Passion?

Ich bin der Meinung, dass Passion die Basis für Erfolg bildet. Was ich mit Leidenschaft tue, mache ich (in der Regel – es gibt sicherlich Ausnahmen) gut. Passion steckt an, lädt Menschen ein, sich mit den Werten einer Marke zu verbinden/zu identifizieren. Menschen mögen lieber Produkte und Dienstleistungen, die mit Passion (von Menschen) erschaffen, geleistet werden.

Beyer Chronometrie – Leidenschaft für Uhren und Schmuck

Das Familienunternehmen mit seinen Räumlichkeiten an der Bahnhofstrasse existiert seit 1760 und wird heute in 8. Generation von René Beyer geleitet. Bei Beyer Chronometrie stösst man auf Leidenschaft. Die Mitarbeitenden sprühen vor Leidenschaft, das lässt sich in den Beratungsgesprächen sofort feststellen. Erfahrungen, Wissen und Empathie für die Menschen sind spürbar. Die Art und Weise, wie die Schaufenster thematisch gestaltet werden, zeugt von Leidenschaft. René Beyer zu erleben, ihn über seine Passion referieren zu hören, das ist Leidenschaft pur. Auf Kundenveranstaltungen ist in jeder Minute Leidenschaft in Form des Engagements des Teams spürbar. Als sich einige Fachgeschäfte weigerten, meinen Wunsch Realität werden zu lassen, betrat ich das Ladengeschäft von Beyer Chronometrie.

Der Unterschied

Ich breitete meine «alten» Schmuckstücke aus. Aus den diversen Edelsteinen möchte ich etwas Neues gestalten lassen. Etwas, das zu mir passt und das ich mit Freude tragen kann. Die Goldschmiedin flippte erst mal aus: Sie war von meinem Wunsch und der Fülle der Steine begeistert! Schnell spürte ich: Hier lässt sich etwas machen. In den nächsten Tagen werde ich erste Vorschläge sehen und bin natürlich gespannt.

Passion – überall

Die Goldschmiedin erzählt eine Liebesgeschichte mit folgenden Protagonisten:

  • Kunde/Kundin und sein/ihr individuelles Schmuckstück
  • das Team der Goldschmiedinnen und -schmiede und Schmuck im allgemeinen

Deshalb werden nur hochwertige Materialien verwendet und individuelle Stücke gefertigt. Das Team ist hervorragend künstlerisch und handwerklich ausgebildet und firmiert die Schmuckstücke mit den eigenen Meistermarken, die eine lückenlose Rückverfolgbarkeit ermöglichen (eine Einzigartigkeit in der Branche).

Gelebte Werte

Die Geschichte, die erzählt wird, stimmt. Es sind gelebte Werte, keine behaupteten. Jede Kundin und jeder Kunde kann sich selbst davon ein Bild machen und die Werte erleben. Das ist die Basis für Vertrauen. Das Team der Goldschmiedinnen und Goldschmiede von Beyer Chronometrie hat ihre Passion auch in Kommunikationsmittel übersetzt. Eines möchte ich Ihnen hier zeigen. Ich finde, der Titel LIEBE würde ganz gut passen.

Beyer Chronometrie

Danke an Karin Hartmeier, Marketing – Verantwortliche PR & Sponsoring, Beyer Chronometrie
Foto: Danke an Beyer Chronometrie

Story des Monats: Nicht schon wieder so ein Weihnachtsvideo

Story des Monats: Nicht schon wieder so ein Weihnachtsvideo

Kennen Sie Ihr Image? Was ist Ihr Image? Was ist das Image Ihres Unternehmens? Ihres Teams? Ihres Produkts?

Image = gelebte Werte?

Manchmal stellen wir fest, dass Image etwas ist, das kommuniziert, aber nicht gelebt wird. Oder mit anderen Worten: Wir erzählen etwas und erbringen den Beweis nicht dafür. Dazu gehören Kundenversprechungen, die nicht eingehalten werden. Qualität und Service, die in der Realität von dem Gesagten abfallen. Atmosphäre und Innovation, die nicht spürbar sind. Die Liste lässt sich unendlich fortsetzen.

Glaubwürdige Geschichten für Nachhaltigkeit

Erzählt ein Unternehmen Stories, sollten diese glaubwürdig sein. Ansonsten verfehlen sie ihre nachhaltige Wirkung. Nachhaltige Unternehmen erzählen deshalb Geschichten, die beweisen, was erzählt wird. Und mit Emotionen gespickt sind und so unsere Köpfe und Herzen erreichen.

Storytelling = Storydoing

Ein Beispiel für gelebte Werte, Storydoing und Storytelling in Videoformat finden wir passend zur Weihnachtszeit bei AXA Schweiz. Aber sehen Sie am besten selbst.

Übrigens: Auch Sie können ein solches Projekt unterstützen und einen Beitrag leisten. Indem Sie sich direkt beim Förderverein engagieren oder einen Beitrag leisten.
Förderverein für Kinder mit seltenen Krankheiten
Die Initiantin und Geschäftsführerin Manuela Stier freut sich über Ihre Kontaktaufnahme: info@kmsk.ch